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Winter. Schreiben. 2026.

1/9/2026

2 Kommentare

 
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Der Januar in Michigan fühlt sich selten wie ein lauter Neubeginn an. Eher wie ein leiser Übergang, bei dem die Welt kurz innehält, bevor sie sich wieder bewegt. Der Himmel hängt tief über verschneiten Straßen, der Wind ist klar und kompromisslos und die Kälte sorgt nicht nur für rote Nasen, sondern auch für überraschend klare Gedanken. Selbst Geräusche wirken gedämpfter, als hätten sie beschlossen, sich dem Tempo dieses Monats anzupassen.

Ein Anfang ohne Feuerwerk

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Wenn ich morgens die Haustür öffne, trifft mich zuerst diese eine Sekunde eisiger Kälte, die gleichzeitig wach macht und daran erinnert, dass man hier nicht unvorbereitet rausgeht. Schnee knirscht unter den Schuhen, Autos fahren langsamer – oder sollten es zumindest – und irgendwo in dieser entschleunigten Bewegung liegt eine Ruhe, die mich jedes Jahr aufs Neue einfängt.
V
ielleicht mag ich den Januar aber auch deshalb so sehr, weil ich weiß, dass er nicht bleibt. Dass das Jahr wieder Fahrt aufnehmen wird, die Tage länger, die Jacken leichter und die Gedanken luftiger. Und genau diese Gewissheit macht die Stille erträglich – und schön. Der Januar in Michigan ist kein Feuerwerk. Er ist ein Anfang. Ein Anfang, der nicht drängt, sondern Raum lässt. Ein Anfang, bei dem ich immer wieder bei mir ankomme. Und bei meinen Geschichten.

Mehr als eine Adresse

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Vor ein paar Tagen bin ich aus Deutschland zurückgekommen. Zum ersten Mal seit wir nach Michigan gezogen sind, habe ich die Feiertage wieder dort verbracht. Und vielleicht war genau das der Grund, warum sich dieser Januar nicht wie ein klassischer Neustart anfühlt, sondern wie ein bewusstes Weitergehen.
Diese Woche in Deutschland war nichts Spektakuläres. Sie war einfach … Leben. Gespräche ohne Zeitdruck, Stimmen, die vertraut waren, ohne sich erklären zu müssen, gemeinsames Lachen, Erinnerungen, die nicht nach Aufmerksamkeit gefragt haben. Zeit mit Familie und Freunden, die nicht geplant werden musste, um wertvoll zu sein. Was von diesen Tagen geblieben ist, war vor allem ein stilles Gefühl von Dankbarkeit – für Nähe ohne Aufwand und für Verbindungen, die auch über Entfernungen hinweg bestehen. Und eigentlich stehe ich gar nicht zwischen zwei Orten, sondern bin in beiden zu Hause.  Und vielleicht ist genau das der Moment, in dem man aufhört zu suchen, wo man hingehört, sondern einfach weiß, dass Zugehörigkeit mehr als eine Adresse haben darf. Genau mit diesem Gefühl bin ich in diesen Januar gestartet.

Kein Druck, keine Listen, keine Vorsätze

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​Jedes Jahr scheint die Welt im Januar kollektiv zu beschließen, dass man sich neu erfinden muss. Besser. Schneller. Klarer. Produktiver. Ich habe mich in diesem Jahr bewusst dagegen entschieden. Nicht, weil ich keine Ziele habe. Nicht, weil mir meine Arbeit egal wäre. Sondern weil ich gemerkt habe, dass mir Druck selten hilft, das zu schreiben, was mir wirklich wichtig ist. Er sorgt vielleicht für Tempo, aber nicht für Tiefe, und für Struktur, aber nicht für unbedingt für Stimmigkeit. Ich habe mir keine Wortzahlen versprochen, keine Deadlines formuliert … Dieses Jahr erlaube ich mir nur eines: meinem Schreiben zu vertrauen - darauf, dass es fließt, wenn ich es nicht zwinge. Dass es ehrlicher ist, wenn es nicht ständig bewertet werden muss.

Deshalb ...

​2026 ist für mich deshalb das Jahr, in dem ich mich bewusst als reine Self Publisherin sehe – aus Überzeugung, nicht aus Notwendigkeit. Ich möchte schreiben, was mir wichtig ist. So, wie es mir wichtig ist. Ohne Vorgaben. Ohne Schubladen. Ohne den Umweg über Erwartungen, die nicht meine sind. Geplant sind mindestens zwei Veröffentlichungen: die ersten beiden Bände einer neuen Urban-Fantasy-Trilogie, die mir sehr nah ist. Band eins erscheint Mitte 2026. Mehr dazu … bald! Versprochen. 2026 wird definitiv kein leises (Autor*innen)Jahr. Aber es wird ein Jahr ohne Druck. Ein Jahr mit Tiefe, mit Mut und echter schreibender Freiheit.
Gleichzeitig möchte ich mir mehr Raum für das echte Leben lassen. Für Freunde. Für Familie. Für Gespräche ohne Zeitlimit. Für Lachen ohne Agenda. Für all die kleinen Dinge, die einfach da sein dürfen. Vielleicht ist genau das meine neue Definition von Erfolg: Geschichten zu erzählen, die mir gehören, und ein Leben zu führen, das sich nicht ständig nach „mehr“ anfühlt, sondern nach „stimmig“.

Nicht komplizierter, sondern klarer

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Und vielleicht ist genau deshalb dieser Winter gerade der richtige. Michigan im Januar ist keine Kulisse für große Gesten, sondern ein Ort für Gedanken. Gefrorene Seen, Straßen, die schmaler wirken, weil der Schnee sie einrahmt, Luft, die so klar ist, dass jeder Atemzug bewusster wird. Alles wirkt ein wenig reduzierter, ein wenig leiser, als hätte die Welt beschlossen, sich für einen Moment nicht allzu wichtig zu nehmen.
Wenn ich draußen unterwegs bin, wird mein Kopf nicht leer, sondern klar. Gedanken ordnen sich fast von selbst, Figuren bekommen mehr Ecken und Kanten, Szenen Konturen, und ich weiß ziemlich genau, wohin meine Geschichte will - ohne mir dabei die Freiheit zu nehmen, unterwegs zu improvisieren. Überhaupt fühlt sich Schreiben gerade an diesen Tagen nicht wie Arbeit an, sondern wie ein Raum, in dem ich ausprobieren darf, ohne sofort festlegen zu müssen, was bleibt und was geht. Und ja, ich erlaube mir dann auch schon mal Seiten, die vielleicht nie veröffentlicht werden. Nicht weil sie falsch sind, sondern weil sie ihren Zweck schon erfüllt haben. Weil sie mir gezeigt haben, was eine Geschichte nicht braucht. Irgendwie mach der Jahresbeginn Dinge nicht komplizierter, sondern klarer. Und vielleicht ist es genau das, was wir gerade alle brauchen.

Nicht mehr und nicht weniger

​Und dann ist da noch die Sache mit der Kreativität. Wir tun immer so, als müsste sie spektakulär sein. Sichtbar. Laut. Als müsste man sie bemerken, damit sie zählt. Doch meine Kreativität im Januar glimmt. Sie ist kein Sturm. Kein Funkenregen. Sie ist einfach da. Still, verlässlich, ohne großes Aufheben. Sie drängt sich nicht auf, sie wartet. Und genau deshalb kann ich mit ihr arbeiten.
Schreiben im Januar ist kein Wettkampf und kein Leistungsnachweis Es ist eher ein Zustand, in den ich zurückfinde, wenn ich mir erlaube, nicht schneller sein zu wollen als meine eigenen Gedanken.
Wenn ich abends den Laptop zuklappe, spüre ich nicht unbedingt Euphorie. Aber ich spüre Ruhe. Und diese Ruhe fühlt sich an wie ein Versprechen, dass meine Geschichten noch da sind. Auch ohne Druck. Auch ohne Tempo.
Schreiben im Januar ist für mich kein Losstürmen. Es ist ein Zur-Ruhe-kommen. Ein Ankommen. Bei meiner Art zu erzählen. Bei meinen Figuren. Bei der Stimme, die sich dann am ehrlichsten anfühlt, wenn ich sie nicht antreibe.

Und jetzt?

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​Ich habe beschlossen, 2026 wird mein Jahr des Muts. Nicht laut im Sinne von Lärm. Sondern laut im Sinne von Ehrlichkeit. Ein Jahr, in dem ich mich nicht kleiner mache, als ich bin. In dem ich mir erlaube, ganz ich zu sein. Mit Geschichten, die Tiefe haben dürfen. Mit Emotionen, die Raum brauchen. Mit einem Weg, der nicht immer gerade sein muss, um richtig zu sein.
Vielleicht beginnt genau hier mein neues Schreiben. Nicht mit einer neuen Struktur. Nicht mit einer neuen Strategie. Sondern mit einer Entscheidung: mich selbst ernst zu nehmen.
Wenn ich aus dem Fenster schaue, ist der Schnee gerade komplett verschwunden. Einfach so. Für ein paar Tage tut Michigan so, als wäre es schon März. Natürlich weiß ich, dass der nächste Schneefall schon angekündigt ist – aber für diesen kurzen Moment nehme ich das Geschenk dankbar an. Und genau in diesem Moment merke ich, wie sehr ich mich auf den Frühling freue. Nicht nur wegen der Wärme, sondern wegen dieses Gefühls von Aufbruch, das irgendwann ganz selbstverständlich zurückkommt. So wie neue Geschichten dazukommen. So wie etwas, das nie weg, sondern nur kurz leiser war.
Und jetzt: Hallo 2026 – here I come. Mit Dankbarkeit, mit Winterluft in den Lungen und mit Geschichten, die geschrieben werden wollen. Und genau darauf freue ich mich.

2 Kommentare
Renate Kohl
1/9/2026 02:08:09 pm

Hallöchen und einen schönen Abend von der Nachbarin ihrer Eltern. Der Artikel hat mir mal wieder sehr gut gefallen. Es war sicher, wie beschrieben, eine tolle Zeit in Iserlohn. Freue mich immer von Ihnen zu lesen, da ich ein großer Amerika Fan bin. Machen Sie es gut und bleiben Sie gesund. Bin gespannt auf Ihre nächsten Geschichten. Gruß Renate Kohl

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Stefanie Gregg
1/11/2026 09:51:37 am

Es war sehr schön das zu lesen !!! Und es gibt ein sehr schönes Gefühl... Ich kann diese Gedanken sehr nachempfinden. 👍🏼🤗

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    Kirsten Greco

    ​Fantasyautorin aus Michigan. Schreibt Magie, trinkt Kaffee, löscht Plotbrände.

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