Kirsten Greco
  • Home
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Links
  • Bücher
    • Willow
    • Silvanubis >
      • Das Singen des Feuervogels - Silvanubis 1
      • Die Tränen des Einhorns - Silvanubis 2
      • Das Leuchten der Feen - Silvanubis 3
    • Find me where the light ends
    • Mindwhisperer - Wenn du mich hörst
    • Guardian Angel >
      • Guardian Angel 1 - Zwischen Leben und Licht
      • Guardian Angel 2 - Rot wie Blut
    • Weihnachtsbücher >
      • Wenn es Wunder schneit
      • Schnee-Engel fliegen doch
      • Diese Tage im Dezember
      • Charly & Gray - Zeit für Wunder
      • Because it's December
  • Plot Twists & Peanut Butter
  • Über mich ...
  • Kontakt
  • Home
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Links
  • Bücher
    • Willow
    • Silvanubis >
      • Das Singen des Feuervogels - Silvanubis 1
      • Die Tränen des Einhorns - Silvanubis 2
      • Das Leuchten der Feen - Silvanubis 3
    • Find me where the light ends
    • Mindwhisperer - Wenn du mich hörst
    • Guardian Angel >
      • Guardian Angel 1 - Zwischen Leben und Licht
      • Guardian Angel 2 - Rot wie Blut
    • Weihnachtsbücher >
      • Wenn es Wunder schneit
      • Schnee-Engel fliegen doch
      • Diese Tage im Dezember
      • Charly & Gray - Zeit für Wunder
      • Because it's December
  • Plot Twists & Peanut Butter
  • Über mich ...
  • Kontakt

Von Wölfen, Rollschuhen & Roadtrips – mein Weg nach Michigan

9/2/2025

0 Kommentare

 
Bild
​Seit Mai schreibe ich hier munter drauflos – ohne mich jemals richtig vorgestellt zu haben. Höchste Zeit, das nachzuholen. Wer mir auf Instagram oder Facebook folgt, weiß wahrscheinlich schon einiges … aber für alle anderen (und für diejenigen, die vielleicht gern ein paar Hintergrundgeschichten hören wollen): Hier kommt mein persönlicher „Über mich“-Beitrag.
Diesmal geht es nicht um mein aktuelles Leben in Michigan, sondern vor allem um meine Zeit vor Amerika – um all das, was mich geprägt, herumgewirbelt und an genau den Punkt gebracht hat, an dem ich heute bin.
Bild
Hätte mir jemand mit 18 gesagt, dass ich irgendwann in Michigan lande, verheiratet, mit Familie, Hund und Bücherregalen, die vom Boden bis zur Decke reichen und in denen über zehn eigene Veröffentlichungen stehen, ich hätte mir ein Grinsen garantiert nicht verkneifen können. Damals wollte ich nach Australien auswandern. Oder Lehrerin werden. Oder Schauspielerin.
Stattdessen wurde es: ein abgebrochenes Studium, eine Banklehre (größter Fehlstart ever!), Fremdsprachen, ein Nebenjob, bei dem ich gelernt habe, wie schnell man in einem Musical Kostüme wechseln kann, ein halbes Jahr Backpacking durch Australien … und schließlich Carlo. Ob ich das Chaos, die tausend Umwege bereue? Nicht einen davon. Denn sonst wäre ich nicht da, wo ich heute bin: Zuhause.
Aber zurück zum Anfang …

Sauerlandkind mit Büchersucht

Bild
​Ich bin in Iserlohn geboren und in Hagen aufgewachsen – also irgendwo zwischen Sauerland und Ruhrpott. Zur Schule gegangen bin ich auf ein reines Mädchengymnasium (ja, das war so speziell, wie es klingt!). Das Beste daran: Ich treffe mich bis heute – wann immer ich in Deutschland bin – mit einigen meiner alten Klassenkameradinnen. Manche Verbindungen überstehen eben Jahrzehnte und Kontinente.
Wenn ich an diese Zeit denke, erinnere ich mich nicht nur an Freundschaften und Schule – sondern auch daran, wie sehr Bücher schon damals mein Leben bestimmt haben. Schon als Kind habe ich alles gelesen, was mir in die Finger fiel: Jugendbücher, Märchen, Comics oder später auch alte Romane meiner Eltern. Das erste Buch, das mir besonders in Erinnerung geblieben ist, stammt aus meiner Pre‑Teen-Zeit: Wölfe ums Schloss von Joan Aiken. Die spannende Geschichte um Bonnie und Sylvia, die sich gegen die böse Gouvernante behaupten müssen, hat mich so gepackt, dass ich damals nicht nur mit einem Kassettenrekorder ein eigenes Hörspiel aufgenommen, sondern sogar eine Fortsetzung geschrieben habe (lange bevor man dafür das Wort Fanfiction erfunden hat).

Von 100 Metern, Bratschen und Prioritäten

Bild
Im Teenageralter kamen dann noch Sport und Musik dazu. Ich bin die 100 Meter in 12,5 Sekunden gelaufen und durfte im NRW-Kader in Dortmund trainieren. Gleichzeitig habe ich Geige und Bratsche gespielt – und natürlich gab es Tage, an denen diese Welten kollidierten. Zum Beispiel, als ich mich mit meiner 4x100-Meter-Vereinsstaffel für die Deutschen Schülermeisterschaften qualifizierte. Dummerweise fiel der Termin genau auf das große Schulkonzert. Meine Orchesterleiterin wollte mich nicht fahren lassen, weil ich die einzige Bratschistin war, die an diesem Abend zehn entscheidende Töne zu spielen hatte. Ich habe mich für die Meisterschaft entschieden und beim Konzert unentschuldigt gefehlt. Prioritäten …

Studium, Umwege & ein neuer Anfang

Bild
Nach dem Abi habe ich in Bonn Germanistik und Sportwissenschaft studiert. Total naheliegend, wenn man einen Menglisch-Leistungskurs-Abschluss hat – Englisch (habe ich geliebt) und Mathe (eher überlebt). Mein Plan: Lehrerin werden. Die Realität: irgendwann festgestellt, dass es nicht das Richtige war. Also Richtungswechsel. Eine Banklehre (größter Fehlstart und die längsten Jahre meines Lebens ever, aber gut, aus erster Hand weiß ich jetzt, wie man in einem Beruf komplett fehl am Platz sein kann).
​Danach kam das, was wirklich gepasst hat: eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin in Englisch und Spanisch. Eigentlich hätte ich mir all die Umwege sparen können – mein Englisch-Leistungskurs hatte mir schließlich schon gezeigt, wo meine Stärken (und meine Freude) lagen. Diese Ausbildung habe ich jedenfalls in vollen Zügen genossen, inklusive eines unvergesslichen Monats an einer Sprachschule in Dublin.

Starlight Express: Rollschuhe, Kostüme & Nächte ohne Schlaf

​Nebenbei hatte ich den coolsten Nebenjob überhaupt: Als Dresserin bei Starlight Express in Bochum habe ich Kostüme geschnürt, schnelle Wechsel begleitet und hinter den Kulissen erlebt, wie aufregend und chaotisch so ein Musicalbetrieb wirklich ist. Wie ich das damals eigentlich geschafft habe, frage ich mich heute noch: tagsüber Sprachschule in Dortmund, dann im Eiltempo zurück in die WG nach Bochum, kochen, essen, einkaufen, lernen – und abends weiter zum Starlight Express. Kein Abend vor Mitternacht zu Hause – wenige Stunden später war die Nacht zu Ende. Schlaf? Definitiv überbewertet.

Mein Belgien-Kapitel: Leben & Arbeiten in Brügge

Bild
Und weil ich mein frisch erlerntes Wissen sofort nutzen wollte, verschlug es mich nach Belgien, wo ich in einem Hotel in Brügge arbeitete. Ausgerechnet Brügge – wo man natürlich ständig Englisch oder Spanisch spricht ... Aber warum geradeaus gehen, wenn es auch zickzack geht? Es war trotzdem genau richtig, denn heute denke ich total gerne an diese Zeit zurück – und finde, Brügge ist immer noch eine der schönsten Städte, die ich kenne. Und das Einzimmerapartment, in dem ich dort gewohnt habe, war wahrscheinlich das coolste überhaupt: mitten in der Innenstadt, direkt unter dem Dach, mit einem Aufzug, bei dem man nie sicher sein konnte, ob er wirklich oben ankam.
PS: Nach der Spätschicht im Hotel führte mein Weg oft an der ein oder anderen urigen Kneipe vorbei – und ganz ehrlich, einfach vorbeizugehen wäre ja unhöflich gewesen 😉. Ich glaube, aus dieser Zeit stammt auch meine Schwäche für ein gutes Bier. Selbst heute kann ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen, wenn ich in Michigan ein belgisches Importbier im Regal entdecke.

Backpacking in Australien: Rucksack, Ostküste & Shiatsu-Kurs

Doch lange stillhalten konnte ich nie. Also habe ich nach einem Jahr alles verkauft, was ich besaß (viel war es nicht), meinen Rucksack gepackt und bin nach Australien aufgebrochen. Ein halbes Jahr Backpacking an der wunderschönen Ostküste, inklusive eines dreimonatigen Shiatsu-Massage-Kurses in Sydney. (Ja, das kann ich heute noch!)
Meine Highlights? Ganz klar die tägliche Fähre vom Circular Quay nach Manly – wo ich anfangs bei Bekannten von Bekannten von Bekannten aus Brügge gewohnt habe. Oder der Sandwich-Verkauf mit anschließendem Kaffeetrinken am Sydney Opera House mit Brigitte. Der Glebe Fleamarket, die Strände von Cape Tribulation, Wanderungen durch den Daintree Rainforest und Reitausflüge in den Blue Mountains … eine bunte Mischung aus Alltag und Abenteuer, die sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt hat. Danach stand für mich fest: zurück nach Deutschland, den Rest organisieren – und dann endgültig nach Australien auswandern. Damals war ich überzeugt, dass dort mein neues Zuhause sein würde.

Als Zuhause plötzlich ein Mensch war

Bild
Aber das Leben hatte andere Pläne. Denn bevor es endgültig nach Australien zurückgehen sollte, hieß es erst einmal zurück nach Hagen, Auswandern vorbereiten, Arbeiten und Geld verdienen. Genau dort traf ich Carlo – und plötzlich hatte ich es gar nicht mehr so eilig mit dem Auswandern …  Bis dahin war ich ständig unterwegs gewesen: Australien, Brügge, Dublin, Cambridge – stets mit dem Gefühl, dass die nächste Station vielleicht die richtige sein könnte.  Mit Carlo habe ich gelernt, dass Zuhause nicht unbedingt ein Ort sein muss, sondern auch eine Person sein kann. Genau das war der Grund, warum Australien für mich nur noch ein Reiseziel blieb. Und was soll ich sagen … wir haben nach ein paar Monaten geheiratet, eine Familie gegründet und eine Weile im wunderschönen Spessart gelebt. Ein paar Jahre später bin ich dann doch ausgewandert. Aber nicht allein, sondern mit Mann und zwei Töchtern. Nur eben nicht nach Australien, sondern nach Michigan.

Zum Schluss noch ein paar Fun Facts

Bild
  • Mein Lieblingsessen ist alles, was Carlo kocht. Dazu passt meistens … Überraschung: ein Bier.
  • Meine Lieblingsfarbe? Sonnenuntergänge.
  • Nach fast jeder Veröffentlichung gibt es ein neues Tattoo – immer etwas, das mit der jeweiligen Geschichte zu tun hat.
  • Wir reisen immer noch gern, und am liebsten gemeinsam im Camper. Dorthin, wo es uns gerade besonders gut gefällt. Bald geht es wieder in die Outer Banks – dazu gibt es hier bald noch einen extra Blogartikel.

Was bleibt

Bild
​Wenn ich eins gelernt habe, dann das: Das Leben hält sich selten an Pläne – und das ist vielleicht auch ganz gut so. Meine Umwege haben mich nicht nur nach Michigan geführt, sondern auch dahin, wo ich heute bin - mit einer Familie, einem Hund, zu vielen Büchern, einem Kopf voller Geschichten und diesem Abenteuer zwischen zwei Welten. Und jetzt, wo ihr meine Vorgeschichte kennt, können wir uns hier im Blog wieder den Dingen widmen, die mich heute bewegen: dem Schreiben, den Büchern und diesem manchmal verrückten Leben in den USA.
​Willkommen auf meiner kleinen Ecke Internet. Schön, dass ihr da seid. Ich freue mich, wenn ihr bleibt.

0 Kommentare

    Kirsten Greco

    ​Fantasyautorin aus Michigan. Schreibt Magie, trinkt Kaffee, löscht Plotbrände.

    Picture

    Archive

    November 2025
    Oktober 2025
    September 2025
    August 2025
    Juli 2025
    Juni 2025
    Mai 2025

    Kategorien

    All
    Buchmarkt & Branche
    Mein Leben In Michigan
    Schreiballtag
    Schreibtipps

    RSS Feed

      Blog abonnieren

    Absenden
Unterstützt von Erstellen Sie mit anpassbaren Vorlagen Ihre eigene einzigartige Website.