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<channel><title><![CDATA[Kirsten Greco - Plot Twists & Peanut Butter]]></title><link><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter]]></link><description><![CDATA[Plot Twists & Peanut Butter]]></description><pubDate>Thu, 06 Aug 2026 15:14:52 -0700</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[10 Dinge, an denen ich merke, dass ich schon zu lange in Michigan lebe]]></title><link><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/10-dinge-an-denen-ich-merke-dass-ich-schon-zu-lange-in-michigan-lebe]]></link><comments><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/10-dinge-an-denen-ich-merke-dass-ich-schon-zu-lange-in-michigan-lebe#comments]]></comments><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 16:02:21 GMT</pubDate><category><![CDATA[Mein Leben in Michigan]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/10-dinge-an-denen-ich-merke-dass-ich-schon-zu-lange-in-michigan-lebe</guid><description><![CDATA[       Als ich 1999 nach Michigan gezogen bin, gab es vieles, an das ich mich erst gew&ouml;hnen musste. Drive-Thrus. Riesige K&uuml;hlschr&auml;nke. Entfernungen, f&uuml;r die man in Deutschland vermutlich einen Wochenendausflug geplant h&auml;tte.&nbsp;Damals kam mir vieles fremd vor. Heute sind es oft die Dinge, &uuml;ber die ich gar nicht mehr nachdenke, die mir zeigen, wie lange ich inzwischen hier lebe. Die kleinen Gewohnheiten, die sich &uuml;ber die Jahre eingeschlichen haben. Die Eigenh [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/bic-mac_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><span>Als ich 1999 nach Michigan gezogen bin, gab es vieles, an das ich mich erst gew&ouml;hnen musste. Drive-Thrus. Riesige K&uuml;hlschr&auml;nke. Entfernungen, f&uuml;r die man in Deutschland vermutlich einen Wochenendausflug geplant h&auml;tte.&nbsp;</span><span>Damals kam mir vieles fremd vor. Heute sind es oft die Dinge, &uuml;ber die ich gar nicht mehr nachdenke, die mir zeigen, wie lange ich inzwischen hier lebe. Die kleinen Gewohnheiten, die sich &uuml;ber die Jahre eingeschlichen haben. Die Eigenheiten, die f&uuml;r mich v&ouml;llig normal geworden sind, bis ich wieder in Deutschland bin und merke: Okay, das ist vielleicht doch eher eine Michigan-Sache.&nbsp;</span><span>Hier sind zw&ouml;lf Anzeichen daf&uuml;r, dass ich inzwischen vielleicht tats&auml;chlich schon etwas zu lange in Michigan lebe.</span></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>1. </strong><strong>Die Sache mit den 45 Minuten</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:209px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/untitled-design-57_orig.png' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/untitled-design-57.png?1781801453" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Wenn mich heute jemand fragt, wie weit etwas entfernt ist, antworte ich fast automatisch mit einer Zeitangabe. Zwanzig Minuten. Vierzig Minuten. Eine Stunde. Ob das nun zehn, drei&szlig;ig oder achtzig Kilometer sind, spielt in meinem Kopf kaum noch eine Rolle. Entscheidend ist, wie lange ich im Auto sitze. Als ich noch in Deutschland lebte, h&auml;tte ich wahrscheinlich zuerst die Kilometer genannt. Heute denke ich eher amerikanisch: Wie lange dauert die Fahrt?<br />Besonders deutlich wird mir das, wenn ich sage: &bdquo;Ich fahre nur kurz bei meiner Tochter vorbei.&ldquo; Dass diese &bdquo;kurze&ldquo; Fahrt ungef&auml;hr f&uuml;nfundvierzig Minuten dauert, erscheint mir dabei v&ouml;llig logisch. Erst wenn ich mit Freunden oder Familie in Deutschland dar&uuml;ber spreche, merke ich, dass die Definition von &bdquo;kurz&ldquo; dort offenbar eine andere ist. Hier in Michigan sind f&uuml;nfundvierzig Minuten eher eine kleine Besorgung als eine Reise. Man steigt ins Auto, macht das Radio an und f&auml;hrt los. Kein gro&szlig;es Ding. Manchmal frage ich mich, wann genau diese Verschiebung stattgefunden hat. Irgendwann zwischen meinem Umzug nach Michigan und heute muss der Moment gewesen sein, in dem eine Strecke, f&uuml;r die ich fr&uuml;her vielleicht Proviant eingepackt h&auml;tte, zu &bdquo;gleich um die Ecke&ldquo; geworden ist.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>2. Die Sache mit den Drive-Thrus</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/untitled-design-58.png?1781803804" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Bank. Apotheke. Kaffee. Sandwiches. F&uuml;r erstaunlich viele Dinge muss man in den USA nicht aus dem Auto steigen. Und ehrlich gesagt habe nicht nur ich mich daran gew&ouml;hnt. Selbst Sunny ist inzwischen ein Fan von Drive-Thrus. Bei Starbucks kann er es kaum erwarten, die Sahne aus seinem Pup Cup zu schlecken. Und wenn ich seine monatlichen Medikamente in der Apotheke abhole, wartet hinter dem Schiebefenster meist schon ein Leckerli auf ihn, das ihm selbstverst&auml;ndlich ebenfalls durchs Fenster gereicht wird.<br />Als ich 1999 nach Michigan gezogen bin, fand ich das alles noch reichlich &uuml;bertrieben. Warum sollte man seinen Kaffee durch ein Autofenster bestellen, wenn man auch einfach hineingehen kann? Heute denke ich nicht einmal mehr dar&uuml;ber nach.<br />PS: Besonders im Winter wei&szlig; man diese Bequemlichkeit sehr zu sch&auml;tzen. Wenn drau&szlig;en Minusgrade herrschen und der Wind durch jede noch so dicke Jacke pfeift, verliert man erstaunlich schnell das Bed&uuml;rfnis, f&uuml;r einen Kaffee extra auszusteigen. (Und falls ihr euch wundert, warum ich st&auml;ndig von <em>Drive-Thrus</em> und nicht von <em>Drive-Throughs</em> spreche: Das habe ich mich anfangs auch gefragt. Die Schreibweise wurde irgendwann f&uuml;r Werbeschilder verk&uuml;rzt und hat sich dann einfach eingeb&uuml;rgert. Amerikaner machen sich dar&uuml;ber heute genauso wenig Gedanken wie &uuml;ber die Tatsache, dass man seine Medikamente durchs Autofenster abholen kann.)</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>3. Die Sache mit den Fireflies</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/untitled-design-59.png?1781887356" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Jeden Sommer sind sie pl&ouml;tzlich wieder da. Kleine Lichtpunkte, die nach Einbruch der D&auml;mmerung durch den Garten schweben. Gl&uuml;hw&uuml;rmchen gibt es zwar auch in Deutschland, aber nie sind sie mir dort so aufgefallen wie hier in Michigan. Vielleicht gibt es hier mehr davon. Vielleicht verbringt man Sommerabende hier einfach h&auml;ufiger drau&szlig;en. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem.<br />Als ich nach Michigan zog, konnte ich mich an diesem Anblick kaum sattsehen. Wenn die ersten Fireflies eines Jahres auftauchten, blieb ich oft einfach stehen und schaute zu. Heute freue ich mich mich immer noch jedes Jahr auf ihren ersten Auftritt. Gleichzeitig geh&ouml;ren sie l&auml;ngst zum Sommer dazu. So selbstverst&auml;ndlich, dass ich manchmal erst durch Besucher daran erinnert werde, wie besonders dieser Anblick eigentlich ist. F&uuml;r mich sind Fireflies inzwischen ein genauso sicheres Zeichen f&uuml;r den Sommer wie Grillabende, Farmers Markets oder der erste Tag, an dem die Klimaanlage dauerhaft l&auml;uft. Und genau das ist vermutlich der Punkt: Fr&uuml;her waren sie eine Attraktion. Heute sind sie einfach ein wunderbarer Teil meines Sommers.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>4. Die Sache mit den Tieren</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:180px;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/edited/6780fae7-a97d-4911-8149-96bad6c36785.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/6780fae7-a97d-4911-8149-96bad6c36785.jpg?1781885868" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Rehe im Vorgarten. Ein Kojote w&auml;hrend der Hunderunde. G&auml;nse oder Kanadakraniche, die den Verkehr aufhalten. Oder eine Snapping Turtle, die beschlossen hat, sich mitten auf einem Parkplatz zu sonnen. Fr&uuml;her war jede Sichtung noch ein kleines Ereignis. Heute wundere ich mich eher, wenn mir auf einer Hunderunde gar kein Tier begegnet (nicht wahr, Anna?!) Das bedeutet allerdings nicht, dass ich sie nicht immer noch spannend finde oder nicht regelm&auml;&szlig;ig fotografiere. Wer meine Instagram-Stories verfolgt, wei&szlig;, dass sich auf meinem Handy inzwischen eine beachtliche Sammlung von Rehen, Kojoten, Schildkr&ouml;ten und anderen tierischen Begegnungen angesammelt hat. Trotzdem geh&ouml;ren diese Tiere mittlerweile genauso zu meinem Alltag wie Eichh&ouml;rnchen oder Amseln in Deutschland.<br />Manche Begegnungen sind allerdings angenehmer als andere. Wer den Geruch eines Skunks einmal erlebt hat, vergisst ihn nie wieder. Und wer einen Hund hat, der einer solchen Begegnung zu nahe gekommen ist, m&ouml;chte diese Erfahrung nur ungern wiederholen (Ja, ich rede von dir, Sunny!) Deshalb reicht heute oft schon ein kurzer Luftzug am Morgen. Dann &ouml;ffne ich erst einmal vorsichtig die Terrassent&uuml;r, schnuppere in die Luft und werfe anschlie&szlig;end einen Blick auf die Aufnahmen der Ring-Kameras. Die h&auml;ngen schlie&szlig;lich nicht ohne Grund an strategisch wichtigen Stellen im Garten. Vor fast drei&szlig;ig Jahren h&auml;tte ich vermutlich nicht gedacht, dass ich irgendwann meinen Morgen damit beginne, nach Stinktieren Ausschau zu halten. Und doch sind wir hier.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>5. Die Sache mit den Schlagl&ouml;chern</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:190px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/pothole.png?1781886027" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Michigan und Schlagl&ouml;cher haben eine ganz besondere Beziehung. Nach jedem Winter beginnt praktisch eine neue Saison, in der Stra&szlig;en pl&ouml;tzlich aussehen, als h&auml;tten sie einen Meteoritenhagel &uuml;berstanden. Unsere Stra&szlig;e gleicht momentan eher einer Slalomstrecke als einer Fahrbahn. Mittlerweile erkenne ich viele Schlagl&ouml;cher schon aus der Ferne und umfahre sie fast automatisch. Manche sind harmlos. Andere sind f&uuml;r einen erstaunlichen Teil des Umsatzes &ouml;rtlicher Werkst&auml;tten verantwortlich. Wieder andere sehen so aus, als k&ouml;nnten sie problemlos ein kleines Auto verschlucken.<br />Dass die Situation nicht nur mir auff&auml;llt, zeigen &uuml;brigens die Menschen, die irgendwann angefangen haben, Blumen oder Str&auml;ucher in besonders tiefe Schlagl&ouml;cher zu pflanzen, in der Hoffnung, dass die zust&auml;ndige Road Commission auf einen bunt bepflanzten Krater eher reagiert als auf die &uuml;blichen Beschwerden. Aber hey, man gew&ouml;hnt sich ja an vieles. Selbst daran, Stra&szlig;en nach dem Zustand ihrer Schlagl&ouml;cher zu bewerten.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>6. Die Sache mit dem Rechtsabbiegen bei Rot</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/redlight.png?1781880236" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">F&uuml;r Amerikaner v&ouml;llig normal. F&uuml;r Deutsche oft erst einmal gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig. Wer zum ersten Mal in den USA Auto f&auml;hrt, schaut oft etwas irritiert, wenn die Fahrzeuge bei Rot einfach rechts abbiegen. Dabei ist das hier tats&auml;chlich erlaubt &ndash; vorausgesetzt, die Stra&szlig;e ist frei und kein Schild verbietet es ausdr&uuml;cklich. Nach all den Jahren denke ich beim Autofahren gar nicht mehr dar&uuml;ber nach. Wenn die Stra&szlig;e frei ist, biege ich rechts ab und fahre weiter.&nbsp; Erst wenn ich in Deutschland bin, f&auml;llt mir wieder ein, dass diese Regel dort nicht existiert. Und deshalb geh&ouml;rt zu meiner mentalen Checkliste vor der ersten Autofahrt in Deutschland: "Rechts vor links. Bei Rot stehen bleiben. Nicht nach dem n&auml;chsten Drive-Thru Ausschau halten." (Schilder mit der Aufschrift &bdquo;No Turn on Red&ldquo; gibt es &uuml;brigens auch. Und die sollte man definitiv nicht &uuml;bersehen. Glaubt mir einfach.)</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>7. Die Sache mit den K&uuml;hlschr&auml;nken</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:180px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/d1c769c6-5702-4b26-8706-d76f295f3c6c_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/d1c769c6-5702-4b26-8706-d76f295f3c6c.jpg?1781886566" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Als ich zum ersten Mal amerikanische H&auml;user von innen sah, waren die K&uuml;hlschr&auml;nke eine kleine &Uuml;berraschung. Sie wirkten riesig. Heute wundere ich mich dar&uuml;ber l&auml;ngst nicht mehr. Im Gegenteil. Inzwischen frage ich mich eher, wie man mit deutlich kleineren K&uuml;hlschr&auml;nken auskommt. Fairerweise muss man sagen, dass man hier den Platz oft auch braucht. Irgendwo m&uuml;ssen schlie&szlig;lich die Gallonen Milch untergebracht werden. Oder die Gallone Wein. Je nachdem, wie die Woche l&auml;uft.<br />Und dann w&auml;ren da noch die Dinge, an die ich mich l&auml;ngst gew&ouml;hnt habe: der Ice Maker, der auf Knopfdruck Eisw&uuml;rfel produziert, und das kalte, gefilterte Trinkwasser, das direkt aus der K&uuml;hlschrankt&uuml;r kommt. Genau wie die Gr&ouml;&szlig;e des K&uuml;hlschranks f&auml;llt mir das meist erst dann auf, wenn jemand anderes dar&uuml;ber staunt.<br />Besonders praktisch ist die Gr&ouml;&szlig;e auch, wenn man mit jemandem verheiratet ist, der auch nach Jahrzehnten in den USA noch konsequent f&uuml;r eine halbe Fu&szlig;ballmannschaft kocht. Unsere T&ouml;chter sind l&auml;ngst ausgezogen. Trotzdem schafft Carlo es regelm&auml;&szlig;ig, Mengen zuzubereiten, die vermuten lassen, dass jederzeit mindestens zehn hungrige G&auml;ste vor der T&uuml;r stehen k&ouml;nnten. Der gro&szlig;e K&uuml;hlschrank sorgt dann immerhin daf&uuml;r, dass die Reste problemlos untergebracht werden k&ouml;nnen. Heute f&auml;llt mir die Gr&ouml;&szlig;e amerikanischer K&uuml;hlschr&auml;nke tats&auml;chlich kaum noch auf. Wenn ich in einer deutschen K&uuml;che stehe, denke ich stattdessen manchmal: Das ist aber ein putziger K&uuml;hlschrank.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>8. Die Sache mit der gef&uuml;hlten Temperatur</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/sunnypool_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/sunnypool.jpg?1781886915" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Minus f&uuml;nf Grad k&ouml;nnen sich durch den Wind wie minus f&uuml;nfzehn anf&uuml;hlen. Und angenehme Sommertemperaturen k&ouml;nnen durch hohe Luftfeuchtigkeit pl&ouml;tzlich deutlich unangenehmer werden, als das Thermometer vermuten l&auml;sst. Deshalb schaue ich l&auml;ngst nicht mehr nur auf die Temperatur. Mich interessieren vor allem der Windchill im Winter und der Dew Point im Sommer. (Der Windchill beschreibt, wie kalt sich die Luft durch den Wind tats&auml;chlich anf&uuml;hlt. Der Dew Point &ndash; auf Deutsch Taupunkt &ndash; gibt dagegen an, wie viel Feuchtigkeit in der Luft steckt. Je h&ouml;her dieser Wert ist, desto schw&uuml;ler f&uuml;hlt sich die Luft an.)<br />Vor drei&szlig;ig Jahren h&auml;tte ich wahrscheinlich nicht einmal gewusst, was ein Dew Point &uuml;berhaupt ist. Heute geh&ouml;ren beide Werte ganz selbstverst&auml;ndlich zu meinem Wetterbericht. Zumindest f&uuml;r mich. Sunny hat sein eigenes Wettersystem. Er misst den Sommer ausschlie&szlig;lich nach der Temperatur des Poolwassers.&nbsp;Ist der Pool offen, ist das Wetter gut. So einfach ist das.&nbsp;<br />Manchmal lassen sich die Temperaturen sogar direkt an unseren Fenstern ablesen. Im Hochsommer beschlagen die Scheiben von au&szlig;en, weil drinnen dank Klimaanlage angenehme Temperaturen herrschen, w&auml;hrend drau&szlig;en gef&uuml;hlt Treibhausklima herrscht. Im Winter passiert gelegentlich das Gegenteil: Dann bildet sich Eis an der Innenseite der Fenster, weil drau&szlig;en der Windchill die Temperaturen noch einmal deutlich unangenehmer macht. Sp&auml;testens dann wei&szlig; man, dass die reine Temperatur in Michigan oft nur die halbe Geschichte erz&auml;hlt.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>9. Die Sache mit dem Akzent</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/rochester_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/rochester.jpg?1781886361" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Es dauert meistens nicht lange, bis mein Akzent zum Gespr&auml;chsthema wird. Was erstaunlich ist, denn in meinem Kopf spreche ich selbstverst&auml;ndlich l&auml;ngst v&ouml;llig akzentfreies Englisch. Sobald jemand erf&auml;hrt, dass ich aus Deutschland komme, folgt meist fr&uuml;her oder sp&auml;ter eine Familiengeschichte.<br />Erst vor Kurzem war ich mit Sunny unterwegs und telefonierte auf Deutsch mit meiner Mutter. Ein entgegenkommender Spazierg&auml;nger h&ouml;rte das offenbar, l&auml;chelte und begr&uuml;&szlig;te mich mit einem ausgesprochen amerikanischen &bdquo;Guten Morgen&ldquo;. Danach verlief das Gespr&auml;ch ungef&auml;hr so, wie solche Gespr&auml;che hier oft verlaufen. &bdquo;Meine Frau kommt aus Stuttgart&ldquo;, erkl&auml;rte er. Auf Englisch. Kurz darauf erfuhr ich, dass seine Schwiegereltern aus Preu&szlig;en stammten. Eine Information, die historisch interessant ist, geografisch aber noch einige Fragen offenl&auml;sst. Anschlie&szlig;end wollte er wissen, warum wir nach Michigan gekommen sind und wie lange wir schon hier leben. Und obwohl die Details jedes Mal unterschiedlich sind, l&auml;uft es erstaunlich oft nach demselben Muster ab. Manchmal erfahre ich etwas &uuml;ber eine Urgro&szlig;mutter aus Bayern. Manchmal &uuml;ber einen Gro&szlig;vater, der ein paar deutsche W&ouml;rter konnte. Manchmal wird die Familiengeschichte so komplex, dass ich M&uuml;he habe, den Stammbaum &uuml;berhaupt nachzuvollziehen. Was mich dabei immer wieder beeindruckt, ist die Begeisterung, mit der Menschen nach ihren Wurzeln suchen. Viele Amerikaner identifizieren sich auch nach mehreren Generationen noch mit den Herkunftsl&auml;ndern ihrer Vorfahren.&nbsp;</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>10. Die Sache mit dem Sonntag</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/56c3rnh7t4a-ydm01p6nyg_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/56c3rnh7t4a-ydm01p6nyg.jpg?1781885438" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;In Deutschland hat der Sonntag einen ganz besonderen Stellenwert. Hier in Michigan wird an Wochenenden Rasen gem&auml;ht, das Auto gewaschen, im Garten gearbeitet oder das n&auml;chste Heimwerkerprojekt begonnen. F&uuml;r viele sind es einfach weitere Tage, um Dinge rund ums Haus zu erledigen. Inzwischen erkennen wir sogar an den Ger&auml;uschen, welcher Nachbar gerade an welchem Projekt arbeitet. Der eine m&auml;ht den Rasen. Der n&auml;chste arbeitet in der Garage. Irgendwo l&auml;uft ein Kompressor, eine Kreiss&auml;ge oder ein Laubbl&auml;ser. Und niemand findet etwas dabei. Erst wenn ich wieder in Deutschland bin, f&auml;llt mir auf, wie unterschiedlich Sonntage wahrgenommen werden. Manche Dinge, die f&uuml;r mich hier l&auml;ngst selbstverst&auml;ndlich geworden sind, w&uuml;rden dort vermutlich f&uuml;r die eine oder andere hochgezogene Augenbraue sorgen. Und ganz ehrlich? Nach getaner Sonntagsarbeit schmeckt ein kaltes Bier auf der Terrasse schlie&szlig;lich besonders gut.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Irgendwann wird aus fremd vertraut</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">&#8203;Nach fast drei&szlig;ig Jahren in Michigan gibt es immer noch Dinge, die mich &uuml;berraschen. Aber es gibt mindestens genauso viele Dinge, die mir l&auml;ngst selbstverst&auml;ndlich erscheinen. Vielleicht ist genau das das Faszinierende am Auswandern. Man &uuml;bernimmt nach und nach Gewohnheiten, Sichtweisen und kleine Eigenheiten des Landes, in dem man lebt. Oft merkt man es gar nicht. Bis man pl&ouml;tzlich feststellt, dass man Entfernungen in Minuten misst, bei Rot nach rechts abbiegt und den Dew Point wichtiger findet als die eigentliche Temperatur. Und dann wird einem klar, dass ein Ort, der einmal fremd war, l&auml;ngst zu einem Zuhause geworden ist.</div>  <h2 class="wsite-content-title">&#8203;</h2>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Romantasy – Fluch oder Segen?]]></title><link><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/romantasy-fluch-oder-segen]]></link><comments><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/romantasy-fluch-oder-segen#comments]]></comments><pubDate>Tue, 05 May 2026 20:27:39 GMT</pubDate><category><![CDATA[Buchmarkt & Branche]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/romantasy-fluch-oder-segen</guid><description><![CDATA[       &#8203;Romantasy ist, wenn eine Frau einen Drachen z&auml;hmt und sich nebenbei verliebt. Oder, je nachdem, wen man fragt: eine Mischung aus Magie, Drama und viel zu viel Gef&uuml;hl. Und manchmal wird daraus dann sehr schnell ein einziges Wort: &bdquo;Fairy Smut&ldquo;. Sogar von &bdquo;Hirnpest in Buchform&ldquo; war in diesem Zusammenhang schon die Rede. Dabei l&auml;sst es sich eigentlich ganz einfach erkl&auml;ren: Romantasy ist ein Literaturgenre, das eine Liebesgeschichte in eine f [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:right"> <a> <img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/romantasy3.png?1778182005" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">&#8203;Romantasy ist, wenn eine Frau einen Drachen z&auml;hmt und sich nebenbei verliebt. Oder, je nachdem, wen man fragt: eine Mischung aus Magie, Drama und viel zu viel Gef&uuml;hl. Und manchmal wird daraus dann sehr schnell ein einziges Wort: &bdquo;Fairy Smut&ldquo;. Sogar von &bdquo;Hirnpest in Buchform&ldquo; war in diesem Zusammenhang schon die Rede. Dabei l&auml;sst es sich eigentlich ganz einfach erkl&auml;ren: Romantasy ist ein Literaturgenre, das eine Liebesgeschichte in eine fantastische Welt setzt.<br />Vor einer Weile habe ich auf Instagram bereits &uuml;ber diese Literaturform gesprochen, die gleichzeitig gefeiert und mindestens genauso oft bel&auml;chelt wird. Damals habe ich das Thema nur angerissen, heute m&ouml;chte ich etwas genauer hinschauen.&nbsp;</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Warum ich Romantasy schreibe</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/edited/du-schreibst-fairy-smut-3.png' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/du-schreibst-fairy-smut-3.png?1778013965" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Vielleicht sollte ich direkt zu Beginn sagen: Ich lese Romantasy. Und ich schreibe sie auch. Mit Leidenschaft. Denn f&uuml;r mich ist dieses Genre so viel mehr als das, was oft daraus gemacht wird. Es ist nicht einfach ein bisschen Magie plus ganz viel Spice. Es ist durchdachter Weltenbau, es sind komplexe Figuren, Konflikte, Spannung, gef&auml;hrliche Welten und Geschichten, die mehr erz&auml;hlen als nur eine Liebesgeschichte. Es geht um Trauma, um St&auml;rke, um Entscheidungen. Es geht um Figuren, die k&auml;mpfen, scheitern und trotzdem weitermachen. Es geht um Menschen (oder G&ouml;tter, Engel, Vampire, Gestaltwandler, Magier und Hexen), die sich ver&auml;ndern, die wachsen, die lernen, mit dem umzugehen, was mit ihnen passiert. Es geht um Selbstbestimmung, um gesellschaftliche Fragen, um das Aufzeigen von Machtstrukturen und um das, was geschehen kann, wenn man sich ihnen widersetzt.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Mehr als Magie und Liebe</strong></h2>  <div class="paragraph">Ja, es geht auch um Liebe. Um Intimit&auml;t. Aber eben nie nur. Sie ist ein Teil der Geschichte, Teil eines gr&ouml;&szlig;eren Ganzen, eingebettet in Konflikte, Entwicklungen und fantastische Welten. Und anscheinend ist genau das der Punkt, an dem es f&uuml;r viele schwierig wird. Denn obwohl Romantasy gerade enorm pr&auml;sent ist, wird das Genre in Kommentaren und Rezensionen gleichzeitig immer noch erstaunlich h&auml;ufig mit einem gewissen Augenrollen bedacht.&nbsp;</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Das Problem mit Smut</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:270px;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/candle.png?1778182850" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Ein Begriff taucht dabei besonders oft auf: &bdquo;Smut&ldquo;. F&uuml;r alle, die damit weniger anfangen k&ouml;nnen: &bdquo;Smut&ldquo; ist ein abwertend verwendeter Begriff f&uuml;r explizite intime Stellen in B&uuml;chern. Im Deutschen w&uuml;rde man vielleicht von &bdquo;Erotik&ldquo; sprechen &ndash; allerdings fehlt da dieser negative Beiklang, der im Englischen mitschwingt. Denn &bdquo;Smut&ldquo; wird selten neutral benutzt. Es reduziert. Es verk&uuml;rzt. Es nimmt einem Buch all das, was &uuml;ber diese Szenen hinausgeht, und macht daraus ein einziges Merkmal.<br />Ich habe tats&auml;chlich schon &ouml;fter die Frage geh&ouml;rt: &bdquo;Echt? Du schreibst Fairy Smut?&ldquo; Und ja, ich muss jedes Mal ein bisschen lachen. Nicht, weil es b&ouml;se gemeint ist, sondern weil es so gut zeigt, wie hartn&auml;ckig dieses Bild ist. Denn nein, ich schreibe keinen &bdquo;Fairy Smut&ldquo;. Ich schreibe Geschichten mit Magie, mit Konflikten, mit Figuren, die Ecken und Kanten haben und mit Welten, die nicht nur sch&ouml;n, sondern auch gef&auml;hrlich sein d&uuml;rfen. Darin geht es auch schon mal um Themen, die wehtun, um gesellschaftliche Fragen und um innere K&auml;mpfe, an denen meine Protagonist*innen wachsen und sich ver&auml;ndern. Wird es manchmal blutig? Ja. Dramatisch? Definitiv. Unbequem? Auch das. Und ja, meine Figuren d&uuml;rfen auch N&auml;he erleben.&nbsp; Sie d&uuml;rfen begehren, sich ber&uuml;hren. Weil &ndash; &Uuml;berraschung! &ndash; Lust und Intimit&auml;t zum Leben geh&ouml;ren. Aber warum wird eben das so oft zum Hauptthema gemacht?</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Der doppelte Ma&szlig;stab</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/couple.png?1778016652" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Ob es wohl daran liegt (Achtung, jetzt wird es richtig interessant &hellip;), dass &bdquo;Smut&ldquo; angeblich fast ausschlie&szlig;lich von Frauen geschrieben wird? Schauen wir doch mal genauer hin: Wenn M&auml;nner in Fantasyromanen explizite Szenen einbauen oder &uuml;ber Beziehungen schreiben, dann wird das oft als Teil erz&auml;hlerischer Tiefe gesehen. Als Realismus. Als etwas, das Figuren greifbarer macht und Geschichten erdet. Wenn Frauen dasselbe tun, verschiebt sich der Blick. Dann wird aus einem Element pl&ouml;tzlich <em>das</em> bestimmende Merkmal. Auf einmal ist es nicht mehr eine vielschichtige Fantasygeschichte mit komplexem Weltenbau, durchdachtem Plot und intensiven Konflikten, in der<em> auch</em> Intimit&auml;t vorkommt, sondern eine Story, die auf genau diesen Aspekt reduziert wird.<br /><br />Man muss sich nur die Kategorien ansehen, in denen diese Werke bei Amazon &amp; Co. einsortiert werden. Fantasy-B&uuml;cher von M&auml;nnern, in denen es durchaus schon mal richtig zur Sache geht, werden als &bdquo;epische&ldquo; oder &bdquo;milit&auml;rische Fantasy&ldquo; gelabelt. &Auml;hnliche B&uuml;cher von Frauen bekommen meistens ein ganz anderes Etikett. Ihr ahnt es schon: fast immer &bdquo;romantische Fantasy&ldquo;. Mit etwas Gl&uuml;ck landen sie in der &bdquo;Vampirromane&ldquo;-Schublade (ja, auch wenn keine Blutsauger vorkommen!), mit weniger Gl&uuml;ck unter &bdquo;Erotik&ldquo;. Vielleicht liegt das an bestimmten Erwartungen, die wir oft gar nicht bewusst hinterfragen. Vielleicht liegt es an der Idee, dass M&auml;nner handeln und Frauen f&uuml;hlen m&uuml;ssen. Vielleicht liegt es an Strukturen, die immer noch vom Patriarchat gepr&auml;gt sind und daran, dass Lust und Intimit&auml;t aus weiblicher Sicht anders bewertet und st&auml;rker hinterfragt werden.&nbsp;</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Wenn Erfolg zur Schablone wird</strong></h2>  <div class="paragraph">Und was tut der Buchmarkt? Er unterst&uuml;tzt diese Dynamiken, denn Erfolg bringt eben Muster mit sich. Nicht nur, dass Fantasy B&uuml;cher von Frauen auf Romance reduziert werden, sie m&uuml;ssen auch immer wieder dieselben Tropes bedienen, weil sie gerade gut funktionieren.&nbsp; Enemies to Lovers, Slow Burn, Forced Proximity &hellip; you name it. Und nicht nur das. Romane werden anhand der Anzahl von Chilischoten in sogenannte Spice-Level eingeteilt. Und nat&uuml;rlich greifen Verlage das auf, setzen auf das, was sich verkauft. Das ist nachvollziehbar. Doch es birgt auch ein Risiko. Denn wenn vor allem das gef&ouml;rdert wird, was sich bereits bew&auml;hrt hat, wird es f&uuml;r Geschichten, die anders sind, schnell schwieriger. F&uuml;r neue Ans&auml;tze. F&uuml;r ungew&ouml;hnliche Figuren. F&uuml;r Erz&auml;hlweisen, die sich nicht sofort einordnen lassen. F&uuml;r Autorinnen, die einen gesellschaftskritischen Steampunk Roman geschrieben haben und am Ende in der Kategorie &bdquo;&uuml;bernat&uuml;rlicher Liebesroman&ldquo; landen. Dabei ist es doch Vielfalt, die ein Genre lebendig h&auml;lt, w&auml;hrend Monotonie es langsam ausbluten l&auml;sst.&nbsp;</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Das untersch&auml;tzte Potenzial</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:182px;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/5xavl9wsrbqdbuavuqedla.jpg?1778017728" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Umso trauriger, weil gleichzeitig etwas sehr Sch&ouml;nes geschieht: W&auml;hrend manche Romantasy weiterhin kritisch be&auml;ugen, entdecken andere &uuml;ber dieses Genre das Lesen wieder f&uuml;r sich: junge Leser*innen, die sich in diesen Geschichten verlieren k&ouml;nnen, die mitfiebern, sich wiederfinden &ndash; und dabei nicht selten das Gef&uuml;hl haben, ihre Begeisterung rechtfertigen zu m&uuml;ssen. Vielleicht sogar heimlich lesen, weil das, was sie bewegt, immer noch bel&auml;chelt wird. Und ganz ehrlich: Ist es nicht genau das, was Literatur leisten sollte? Menschen erreichen? Etwas bewegen? Zugang schaffen? Zum Nachdenken anregen, aufr&uuml;tteln, Missst&auml;nde aufzeigen?<br />Ja, Romantasy darf glitzern. Sie darf Herzklopfen ausl&ouml;sen. Aber sie darf auch unbequem sein. Sie darf gleichzeitig unterhalten und herausfordern, Gef&uuml;hle zeigen und Fragen stellen, leicht wirken und trotzdem Tiefe haben. Und vielleicht ist es an der Zeit, sie nicht als Trend, nicht als ein nicht ganz ernst genommenes Subgenre zu betrachten, sondern als das, was sie sein kann: vielschichtig, kraftvoll, schlau, ehrlich ... und ja auch emotional.&nbsp;Ein Genre, das nicht l&auml;nger etwas ist, zu dem sich nur Frauen bekennen &bdquo;d&uuml;rfen&ldquo;. Ein Genre, das auch M&auml;nner mit derselben Selbstverst&auml;ndlichkeit schreiben &ndash; und vertreten k&ouml;nnen.&nbsp;</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Was wir aus Romantasy machen</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:175px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/bkyjvuo1ruoq9hodvbb-w.jpg?1778016816" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Romantasy f&uuml;hrt uns die Grenzen vor Augen, die wir noch immer zwischen Werken von Autorinnen und Autoren ziehen. Zwischen dem, was als &bdquo;ernst&ldquo; gilt, und dem, was schneller abgewertet wird. Zwischen Geschichten, denen wir Komplexit&auml;t selbstverst&auml;ndlich zuschreiben, und solchen, bei denen wir sie erst anerkennen m&uuml;ssen. Gleichzeitig erinnert sie uns daran, dass genau diese Grenzen l&auml;ngst hinterfragt und aufgebrochen werden sollten.<br />F&uuml;r die einen bleibt Romantasy ein bel&auml;cheltes Genre, f&uuml;r andere ist sie der Einstieg zur&uuml;ck ins Lesen. Und f&uuml;r viele ein Raum f&uuml;r Geschichten, die mehr k&ouml;nnen, als ihnen zugetraut wird. Vielleicht ist sie am Ende genau das, was wir aus ihr machen.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Ich wünschte, du könntest das lesen]]></title><link><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/ich-wunschte-du-konntest-das-lesen]]></link><comments><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/ich-wunschte-du-konntest-das-lesen#comments]]></comments><pubDate>Fri, 06 Mar 2026 16:40:43 GMT</pubDate><category><![CDATA[Mein Leben in Michigan]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/ich-wunschte-du-konntest-das-lesen</guid><description><![CDATA[       Ich w&uuml;nschte, du k&ouml;nntest das lesen ... Ein seltsamer Satz, um einen Blogbeitrag zu beginnen. Und doch stand er pl&ouml;tzlich da, noch bevor der erste Absatz &uuml;berhaupt existierte. Vielleicht, weil manche S&auml;tze nicht aus einer Idee entstehen, sondern aus einem Gef&uuml;hl. Und vielleicht auch, weil es im Leben von Menschen, die schreiben, immer wieder Momente gibt, in denen genau dieser Gedanke auftaucht.  F&uuml;r wen wir eigentlich schreiben   &#8203;Leserinnen und L [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/ich-w-nschte_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph"><em>Ich w&uuml;nschte, du k&ouml;nntest das lesen ...</em> Ein seltsamer Satz, um einen Blogbeitrag zu beginnen. Und doch stand er pl&ouml;tzlich da, noch bevor der erste Absatz &uuml;berhaupt existierte. Vielleicht, weil manche S&auml;tze nicht aus einer Idee entstehen, sondern aus einem Gef&uuml;hl. Und vielleicht auch, weil es im Leben von Menschen, die schreiben, immer wieder Momente gibt, in denen genau dieser Gedanke auftaucht.</div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;"><strong>F&uuml;r wen wir eigentlich schreiben</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/edited/nmucoxb3tr2vv6pa5alc-q.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/nmucoxb3tr2vv6pa5alc-q.jpg?1772819957" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Leserinnen und Leser denken dabei vermutlich zuerst an sich selbst. An das Buch in ihren H&auml;nden. An eine Geschichte, die sie ber&uuml;hrt, begleitet oder f&uuml;r ein paar Stunden aus dem Alltag holt. Aber manchmal richtet sich dieser Satz gar nicht an die Menschen, die ein Buch tats&auml;chlich lesen werden. Manchmal richtet er sich an jemanden, der es nicht mehr kann.<br />Schreiben ist ein merkw&uuml;rdiger Beruf. Einerseits arbeitet man sehr lange allein. Stunden, Tage, Monate sitzt man vor einem Bildschirm und erschafft Welten, die au&szlig;erhalb des eigenen Kopfes zun&auml;chst niemand sehen kann. Andererseits ist Schreiben nie wirklich ein einsamer Prozess. Irgendwo im Hintergrund gibt es immer Menschen, die diesen Weg mitgehen. Menschen, die zuh&ouml;ren, wenn eine Idee noch v&ouml;llig chaotisch klingt. Menschen, die fragen, woran man gerade arbeitet. Menschen, die sich freuen, wenn aus einer vagen Idee irgendwann ein echtes Buch wird.&nbsp;</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;"><strong>&bdquo;Das ist meine Tochter aus Amerika&ldquo;</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/edited/e7ghxfktty6cltzxoigbpg.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/e7ghxfktty6cltzxoigbpg.jpg?1772820282" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Und dann gibt es Menschen, die vielleicht gar nicht genau wissen, wie dieser ganze B&uuml;cherkosmos eigentlich funktioniert. Die keine Ahnung haben, wie viele &Uuml;berarbeitungen ein Kapitel braucht oder wie lange ein Manuskript entstehen kann. Menschen, die aber trotzdem mit einer erstaunlichen Gewissheit davon &uuml;berzeugt sind, dass das alles ziemlich beeindruckend ist. Wenn ich an meinen Vater denke, f&auml;llt mir sofort ein Satz ein, den er gerne gesagt hat, wenn er mich irgendwo vorgestellt hat. Meist mit dieser Mischung aus Ernsthaftigkeit und einem kleinen Funkeln in den Augen: &bdquo;Das ist meine Tochter aus Amerika. Die schreibt B&uuml;cher.&ldquo; Es klang immer ein bisschen so, als h&auml;tte er pers&ouml;nlich etwas damit zu tun gehabt. Was ich im Grunde auch fair finde.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;"><strong>Der stolzeste Nichtleser der Welt</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/a2cb5669-e619-48e5-a824-39e9e282b3c4_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/a2cb5669-e619-48e5-a824-39e9e282b3c4.jpg?1772818967" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Jetzt kommt allerdings der Teil der Geschichte, &uuml;ber den ich heute schmunzeln muss: Er hat kein einziges meiner B&uuml;cher gelesen. Nicht eines. Das lag nicht daran, dass er sich nicht daf&uuml;r interessiert hat. Sondern eher daran, dass er&hellip; nun ja, sagen wir: ein sehr selektiver Leser war. Geschichtsb&uuml;cher vielleicht. Bankausz&uuml;ge vermutlich auch. Oder den <em>Kicker</em>, wenn Schalke gewonnen hat. Aber Fantasyromane mit mehreren hundert Seiten geh&ouml;rten eindeutig nicht zu seinem bevorzugten Lesestoff. Das hat ihn allerdings nie daran gehindert, unfassbar stolz darauf zu sein, dass ich sie schreibe. Und ehrlich gesagt ist das eine der sch&ouml;nsten Formen von Unterst&uuml;tzung, die man sich vorstellen kann. Nicht jemand, der jede Seite analysiert, sondern jemand, der einfach sagt: &bdquo;Das ist gro&szlig;artig. Ich wusste immer, dass du das kannst.&ldquo;</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;"><strong>Die guten Tage und die anderen</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/i7m6rakrqveua0lgfxe-bq-1_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/i7m6rakrqveua0lgfxe-bq-1.jpg?1772819304" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Ja, es gibt Tage, an denen eine Geschichte wie von selbst flie&szlig;t. Figuren beginnen zu sprechen, als h&auml;tten sie nur darauf gewartet, geh&ouml;rt zu werden. Szenen entstehen fast m&uuml;helos. Und dann gibt es die anderen Tage. Tage, an denen man einen Absatz zehnmal liest und immer noch nicht wei&szlig;, ob er funktioniert. Tage, an denen eine Geschichte sich pl&ouml;tzlich falsch anf&uuml;hlt. Tage, an denen man sich fragt, ob man vielleicht doch lieber einen Beruf h&auml;tte w&auml;hlen sollen, bei dem Excel-Tabellen eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen. In solchen Momenten sind die Menschen, die an einen glauben, unglaublich wichtig. Nicht unbedingt, weil sie die Geschichten verstehen. Sondern weil sie an die Person dahinter glauben. Vielleicht ist das einer der Gr&uuml;nde, warum der Satz <em>&bdquo;Ich w&uuml;nschte, du k&ouml;nntest das lesen&ldquo;</em> so viel Gewicht tragen kann. Weil er mehr bedeutet als nur den Wunsch, dass jemand einen Text sieht. Er bedeutet auch: <em>Du warst ein Teil davon. </em>Ein Teil dieses Weges. Ein Teil dieser Geschichten.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;"><strong>Der Mensch hinter den B&uuml;chern</strong></h2>  <div class="paragraph">&#8203;Heute, in einer Zeit, in der Autor*innen auf Social Media sichtbarer sind als je zuvor, wirkt dieser Beruf manchmal sehr &ouml;ffentlich. Leserinnen sehen Fotos vom Schreibtisch, vom Laptop, von Notizb&uuml;chern voller Ideen. Sie sehen Buchver&ouml;ffentlichungen, Lesungen, Signierstunden. Es wirkt oft leicht. Kreativ. Manchmal sogar ein bisschen glamour&ouml;s. Aber hinter all dem steht immer noch ein Mensch. Ein Mensch, der Verluste erlebt. Ein Mensch, der krank werden kann. Ein Mensch, der R&uuml;ckschl&auml;ge verkraften muss. Und ein Mensch, der manchmal vor einem Bildschirm sitzt und merkt, dass Schreiben pl&ouml;tzlich schwer geworden ist. Denn Geschichten entstehen nicht losgel&ouml;st vom Leben. Sie entstehen mitten darin. Alles, was wir erleben, begleitet uns auch an den Schreibtisch. Erinnerungen. Begegnungen. Freude. Zweifel. Und manchmal auch Trauer.</div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:left;"><strong>Wenn ein Satz pl&ouml;tzlich eine Adresse hat</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:179px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/936699de-ba05-4737-bc32-522eb61cdf70-1_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/936699de-ba05-4737-bc32-522eb61cdf70-1.jpg?1772817772" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Und dann schreibt man einen Satz und merkt pl&ouml;tzlich, dass er sich an jemanden richtet. An jemanden, der immer ganz selbstverst&auml;ndlich davon &uuml;berzeugt war, dass seine Tochter B&uuml;cher schreiben kann &ndash; und dass das offensichtlich etwas ziemlich Besonderes ist. Auch wenn er nie ein einziges davon gelesen hat. Vielleicht geh&ouml;rt auch das zum Schreiben dazu. Dass B&uuml;cher nie nur aus der Fantasie einer einzelnen Person entstehen. Sie tragen Spuren der Menschen, die uns gepr&auml;gt haben. Der Menschen, die uns Mut gemacht haben. Der Menschen, die an uns geglaubt haben, lange bevor wir selbst sicher waren. Manche von ihnen k&ouml;nnen unsere Geschichten lesen. Andere nicht mehr. Aber vielleicht leben sie trotzdem ein wenig weiter in den Worten, die wir schreiben. In den Themen, die uns wichtig sind. In den Figuren, die wir erschaffen. Und vielleicht auch in diesem einen Satz, der pl&ouml;tzlich am Anfang eines Textes steht.&nbsp;<br /><br /><em>Ich w&uuml;nschte, du k&ouml;nntest das lesen.</em>&nbsp;</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Typisch Michigan – Wo Shorts, Schnee und Sport zusammenkommen]]></title><link><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/typisch-michigan-wo-shorts-schnee-und-sport-zusammenkommen]]></link><comments><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/typisch-michigan-wo-shorts-schnee-und-sport-zusammenkommen#comments]]></comments><pubDate>Wed, 04 Feb 2026 17:21:56 GMT</pubDate><category><![CDATA[Mein Leben in Michigan]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/typisch-michigan-wo-shorts-schnee-und-sport-zusammenkommen</guid><description><![CDATA[       Im Moment steckt Michigan mitten in einem dieser Winter, die selbst alteingesessene Bewohner kurz innehalten lassen. Klirrende K&auml;lte, Schnee, der sich hartn&auml;ckig h&auml;lt, und Tage, an denen der Himmel fast unfair blau ist &ndash; was die Temperaturen leider v&ouml;llig unbeeindruckt l&auml;sst. Zeit, mich daran zu erinnern, warum ich meine Wahlheimat liebe &ndash; und was Michigan so besonders macht.Noch einmal zur Erinnerung: 1999 bin ich mit meinem Mann und unseren zwei T&ou [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/michigan-blog_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Im Moment steckt Michigan mitten in einem dieser Winter, die selbst alteingesessene Bewohner kurz innehalten lassen. Klirrende K&auml;lte, Schnee, der sich hartn&auml;ckig h&auml;lt, und Tage, an denen der Himmel fast unfair blau ist &ndash; was die Temperaturen leider v&ouml;llig unbeeindruckt l&auml;sst. Zeit, mich daran zu erinnern, warum ich meine Wahlheimat liebe &ndash; und was Michigan so besonders macht.<br />Noch einmal zur Erinnerung: 1999 bin ich mit meinem Mann und unseren zwei T&ouml;chtern nach Michigan gezogen. Was urspr&uuml;nglich nur als beruflicher Schritt f&uuml;r meinen Mann gedacht war, wurde f&uuml;r uns alle zu einem neuen Zuhause. Und zu einem Ort, der sich leise, aber hartn&auml;ckig in meine B&uuml;cher hineingeschrieben hat.<br />Wenn mich heute jemand fragt, was Michigan ausmacht, denke ich nicht zuerst an St&auml;dte oder Sehensw&uuml;rdigkeiten. Ich denke an Wasser. An Zikadenges&auml;nge im Sommer und den Geruch von Schnee im Winter. An weite, manchmal herbe Landschaft. An die Menschen, die hier leben. Und an erstaunlich gutes Essen.</div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Die Sache mit dem Mitten</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/map-michiga.png?1770241597" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Bei uns gibt es eine Navigationsmethode, die Google Maps glatt in den Schatten stellt: die eigene Hand. Michigan hat n&auml;mlich die Form eines Handschuhs &ndash;&ndash; zumindest der s&uuml;dliche Teil. Die sogenannte <em>Lower Peninsula</em> wird deshalb liebevoll &bdquo;The Mitten&ldquo; genannt. Statt eine Karte zu z&uuml;cken, hebt man hier ganz selbstverst&auml;ndlich die Hand und zeigt darauf, wo ein Ort liegt. &bdquo;Hier oben&ldquo;, &bdquo;da dr&uuml;ben am Daumen&ldquo;, &bdquo;ungef&auml;hr hier am Handgelenk&ldquo; &ndash; und alle nicken wissend.<br />Als ich das zum ersten Mal erlebt habe, war ich &uuml;berzeugt, dass ich irgendeinen Insiderwitz verpasst habe. Inzwischen wei&szlig; ich: Nein, das ist einfach Alltag. Und ja, irgendwann f&auml;ngt man selbst damit an. Es ist so eine dieser charmanten Eigenheiten, die Michigan f&uuml;r mich ausmachen. Praktisch, ein bisschen skurril &ndash; und erstaunlich verbindend, weil gef&uuml;hlt jeder sofort versteht, wovon man spricht.<br />PS: Nat&uuml;rlich geh&ouml;rt auch die Upper Peninsula zu Michigan. Und wer dort lebt, erinnert einen gern daran &ndash; meist mit einem gewissen Stolz und einem kleinen Augenzwinkern. Die UP l&auml;sst sich allerdings schwer auf einer Hand unterbringen, weshalb sie bei dieser GPS-Methode leider durchs Raster f&auml;llt. Sie wird &uuml;brigens gern mit einem rennenden Hasen verglichen und mit etwas Fantasie erkennt man Kopf, K&ouml;rper und Ohren ziemlich gut.&nbsp;<span style="color:rgb(255, 255, 255)">n.</span></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>H&ouml;flich, sportlich, frostresistent: Die Michigander</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/img-1184_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/img-1184.jpg?1770297535" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Die Michigander &ndash; so nennt man die Menschen, die hier leben &ndash; sind in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Fast alle, und ich betone <em>fast </em>alle, sind h&ouml;flich und zuvorkommend. T&uuml;ren werden aufgehalten, ein L&auml;cheln ist fast selbstverst&auml;ndlich.<br />&#8203;Gleichzeitig sind sie unglaublich sportbegeistert. Egal ob American Football mit den Lions, Eishockey bei den Red Wings, Baseball bei den Tigers oder Basketball mit den Pistons &ndash; irgendwo fiebert immer jemand mit, diskutiert, feuert an.<br />Und dann ist da noch die Art, wie sie sich mit dem Wetter arrangieren. Durchschnittliche Winter werden mit einem Schulterzucken hingenommen. Und ja, kein Witz &hellip; bei minus 20 Grad Celsius sieht man sie trotzdem in Shorts, gern kombiniert mit einer dicken Winterjacke. So viel Pragmatismus verdient fast schon Respekt &ndash; besonders aus deutscher Sicht.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>If you don&rsquo;t like the weather&hellip;</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/gddphfn5q022tr1jsgrskq_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/gddphfn5q022tr1jsgrskq.jpg?1770242298" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Und wo wir gerade beim Wetter sind. Michigan kennt einen sehr langen, sehr kalten Winter mit reichlich Schnee. Der Fr&uuml;hling scheint gef&uuml;hlt nur einen Tag zu dauern, bevor ein wunderbar warmer Sommer einsetzt, der sp&auml;ter in den Indian Summer und den Herbst &uuml;bergeht.<br />Einen typischen Sommer- oder Wintertag? Gibt es hier schlicht nicht. Hier sagt man gern: <em>&ldquo;If you don&rsquo;t like the weather, wait five minutes.&rdquo;</em> Und tats&auml;chlich f&uuml;hlt es sich manchmal genau so an. Temperaturen und Wetter k&ouml;nnen sich &ndash; wenn nicht im Minutentakt, dann ganz sicher von einem Tag auf den n&auml;chsten &nbsp;- drastisch &auml;ndern.<br />Ebenfalls typisch f&uuml;r Michigan: Neben den klassischen vier Jahreszeiten gibt es noch eine f&uuml;nfte, die sogenannte <em>Baustellensaison</em>. Sobald der Schnee geschmolzen ist, werden die Stra&szlig;en repariert und die vielen Schlagl&ouml;cher gestopft, die der Winter hinterlassen hat. Die einzige Saison in der selbst Michigander mit ihrem Pragmatismus gelegentlich an Grenzen sto&szlig;en.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Lake Feeling &ndash; Wenn Wasser den Alltag bestimmt</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:194px;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/earrz0fyrqu9qxc45kpa6g_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/earrz0fyrqu9qxc45kpa6g.jpg?1770242388" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Michigan tr&auml;gt seinen Beinamen <em>Great Lakes State</em>&nbsp;vollkommen zu Recht. Man sagt, dass man hier niemals weiter als sechs Meilen von einem See entfernt ist. Bei mir trifft das ganz besonders zu: In alle vier Himmelsrichtungen liegen h&ouml;chstens zwei Meilen zwischen mir und irgendeinem Gew&auml;sser.<br />Das Bewusstsein, dass Seen nie weit sind, ver&auml;ndert den Alltag. Sie sind hier keine Ausflugsziele, sondern Teil des Lebensrhythmus. Sommerabende bringen Sonnenunterg&auml;nge &uuml;ber spiegelglattem Wasser, w&auml;hrend im Winter die meisten Seen komplett zufrieren.<br />Und dann sind da nat&uuml;rlich die <em>Great Lakes </em>- Gew&auml;sser von einer Gr&ouml;&szlig;e, die fast schon an Ozeane erinnern. Lake Michigan, Lake Huron, Lake Superior, Lake Erie und Lake Ontario pr&auml;gen Klima, Landschaft und Mentalit&auml;t. Vielleicht ist genau dieses Gef&uuml;hl von Weite und unterschwelliger Wildheit einer der Gr&uuml;nde, warum ich Michigan so gern als Setting f&uuml;r meine B&uuml;cher nutze.<br />Am st&auml;rksten sp&uuml;rt man dieses &bdquo;Lake Feeling&ldquo; vermutlich in meiner <em>Guardian Angel</em>-Dilogie. Dort ist das Wasser nicht nur Kulisse, sondern Atmosph&auml;re und treibt die Handlung voran.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Motor City &ndash; Wenn Autos Kultur sind</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/albertoadan-detroit-3700815-1280_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/albertoadan-detroit-3700815-1280.jpg?1770242847" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Ohne die Automobilindustrie w&auml;ren wir vermutlich nie hier gelandet. Der Job meines Mannes in diesem Bereich war damals der eigentliche Ausl&ouml;ser f&uuml;r unseren Umzug. Und ehrlich: Was w&auml;re Michigan schon ohne den Herzschlag der Motoren?<br />Detroit tr&auml;gt nicht umsonst den Spitznamen <em>Motor City</em>. Hier wurden nicht nur Autos gebaut &ndash; hier wurde eine ganze Kultur gepr&auml;gt. F&uuml;r viele Familien geh&ouml;rt die Autoindustrie seit Generationen zur Lebensgeschichte. Diese Verbindung sp&uuml;rt man &uuml;berall, besonders bei der legend&auml;ren <strong>Woodward Dream Cruise</strong>, bei dem jedes Jahr tausende klassische Fahrzeuge &uuml;ber die Stra&szlig;en rollen und Detroit sich f&uuml;r einen Tag in ein lebendiges Automuseum verwandelt. Wer die Geschichte der Autos und der Region hautnah erleben m&ouml;chte, sollte auch das <strong>Henry Ford Museum </strong>besuchen &ndash; ein Ort voller Innovationen, Geschichten und rollender Legenden. Und nat&uuml;rlich darf die <strong>Detroit Autoshow </strong>nicht fehlen, ein j&auml;hrliches Highlight, bei dem neue Modelle, Konzepte und jede Menge Motorenpower gezeigt werden.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Die raue Sch&ouml;nheit des Nordens</strong></h2>  <div class="paragraph">Doch zur&uuml;ck zur Natur, die mich - &nbsp;wenn ich ehrlich bin - doch mehr fasziniert, als &hellip; nun ja &hellip; Motoren. &nbsp;Und je weiter man nach Norden reist, desto urspr&uuml;nglicher wird Michigan.<br />Ein besonderer Ort ist <strong>Mackinac Island </strong>&ndash; (ein Wort, das man anders ausspricht, als es aussieht: <em>Mackinaw</em> (mit extra langem a). Auf der Insel sind private Autos verboten, &nbsp;take that Detroit! Stattdessen bewegt man sich mit Fahrr&auml;dern oder Pferdekutschen fort und die Zeit scheint langsamer zu laufen, fast nostalgisch.<br />Noch weiter n&ouml;rdlich liegt die Upper Peninsula, liebevoll &bdquo;UP&ldquo; genannt. Die Locals nennt man &bdquo;Yoopers&ldquo; &ndash; und tragen diesen Titel mit einer Mischung aus Stolz und trockenem Humor. Die Landschaft dort oben ist wild und beeindruckend: Die <strong>Tahquamenon Falls</strong> (Zungenbrecher!) geh&ouml;ren zu den gr&ouml;&szlig;ten Wasserf&auml;llen &ouml;stlich des Mississippi, die farbenpr&auml;chtigen Klippen der <strong>Pictured Rocks </strong>wirken, als h&auml;tte jemand sie mit Aquarellfarben bemalt, und die<strong> Porcupine Mountains</strong> bieten mit ihren endlosen W&auml;ldern und Aussichtspunkten eine fast meditative Ruhe.<br />Ganz im Norden liegt &uuml;brigens <strong>Copper Harbor </strong>&ndash; ein Ort, der in meiner noch supergeheimen Trilogie eine ziemlich wichtige Rolle spielen wird. Die abgeschiedene Lage, die felsigen K&uuml;sten und der Blick auf den Lake Superior machen den Ort zu etwas Besonderem. Stay tuned &hellip;</div>  <div><div style="height: 20px; overflow: hidden;"></div> 				<div id='202463427598645771-gallery' class='imageGallery' style='line-height: 0px; padding: 0; margin: 0'><div id='202463427598645771-imageContainer0' style='float:left;width:19.95%;margin:0;'><div id='202463427598645771-insideImageContainer0' style='position:relative;margin:5px;'><div class='galleryImageHolder' style='position:relative; width:100%; padding:0 0 75%;overflow:hidden;'><div class='galleryInnerImageHolder'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/treecmortu6kurlph0zbwq_orig.jpg' rel='lightbox[gallery202463427598645771]'><img src='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/treecmortu6kurlph0zbwq.jpg' class='galleryImage' _width='800' _height='600' style='position:absolute;border:0;width:100%;top:-0%;left:0%' /></a></div></div></div></div><div id='202463427598645771-imageContainer1' style='float:left;width:19.95%;margin:0;'><div id='202463427598645771-insideImageContainer1' style='position:relative;margin:5px;'><div class='galleryImageHolder' style='position:relative; width:100%; padding:0 0 75%;overflow:hidden;'><div class='galleryInnerImageHolder'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/jasongillman-tahquamenon-falls-3584789-1280_orig.jpg' rel='lightbox[gallery202463427598645771]'><img src='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/jasongillman-tahquamenon-falls-3584789-1280.jpg' class='galleryImage' _width='800' _height='534' style='position:absolute;border:0;width:112.36%;top:0%;left:-6.18%' /></a></div></div></div></div><div id='202463427598645771-imageContainer2' style='float:left;width:19.95%;margin:0;'><div id='202463427598645771-insideImageContainer2' style='position:relative;margin:5px;'><div class='galleryImageHolder' style='position:relative; width:100%; padding:0 0 75%;overflow:hidden;'><div class='galleryInnerImageHolder'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/heqr2amhroovj1jpfxdfia_orig.jpg' rel='lightbox[gallery202463427598645771]'><img src='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/heqr2amhroovj1jpfxdfia.jpg' class='galleryImage' _width='711' _height='948' style='position:absolute;border:0;width:100%;top:-38.89%;left:0%' /></a></div></div></div></div><div id='202463427598645771-imageContainer3' style='float:left;width:19.95%;margin:0;'><div id='202463427598645771-insideImageContainer3' style='position:relative;margin:5px;'><div class='galleryImageHolder' style='position:relative; width:100%; padding:0 0 75%;overflow:hidden;'><div class='galleryInnerImageHolder'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/afc012eb-55d7-4630-bb18-3983a612fe17_orig.jpg' rel='lightbox[gallery202463427598645771]'><img src='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/afc012eb-55d7-4630-bb18-3983a612fe17.jpg' class='galleryImage' _width='800' _height='450' style='position:absolute;border:0;width:133.33%;top:0%;left:-16.67%' /></a></div></div></div></div><div id='202463427598645771-imageContainer4' style='float:left;width:19.95%;margin:0;'><div id='202463427598645771-insideImageContainer4' style='position:relative;margin:5px;'><div class='galleryImageHolder' style='position:relative; width:100%; padding:0 0 75%;overflow:hidden;'><div class='galleryInnerImageHolder'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/215f4128-73fb-4498-b6ce-f2e580e5c2f2_orig.jpg' rel='lightbox[gallery202463427598645771]'><img src='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/215f4128-73fb-4498-b6ce-f2e580e5c2f2.jpg' class='galleryImage' _width='800' _height='450' style='position:absolute;border:0;width:133.33%;top:0%;left:-16.67%' /></a></div></div></div></div><span style='display: block; clear: both; height: 0px; overflow: hidden;'></span></div> 				<div style="height: 20px; overflow: hidden;"></div></div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Leuchtt&uuml;rme &ndash; W&auml;chter zwischen Wasser und Himmel</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/waloxqhxtaim0mgsus3spa_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/waloxqhxtaim0mgsus3spa.jpg?1770243446" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Und dann sind da noch die Leuchtt&uuml;rme. Michigan besitzt mehr davon als jeder andere US-Bundesstaat. Und ja, selbst in Detroit gibt es einen.<br />Besonders mag ich &uuml;brigens den Leuchtturm in <strong>St. Joseph</strong>. (Wer meine <em>Guardian Angel</em> gelesen hat, erinnert sich vielleicht an diese eine Szene &hellip; ) Egal ob im Sommer im warmen Abendlicht oder im Winter, wenn Eis und Schnee ihn in eine fast surreale Skulptur verwandeln &ndash; dieser Ort hat f&uuml;r mich etwas Magisches.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Was Michigan schmeckt</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/uwprm9eyq3gje7ckzb4lcq_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/uwprm9eyq3gje7ckzb4lcq.jpg?1770243638" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Kulinarisch hat Michigan mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten w&uuml;rde. Allen voran die ber&uuml;hmten <strong>Kirschen aus Traverse City</strong>, das sich selbstbewusst <em>Cherry Capital of the World</em>&nbsp;nennt. W&auml;hrend der Erntezeit scheint sich hier alles um Kirschen zu drehen &ndash; von Kuchen &uuml;ber Saucen bis zu Getr&auml;nken. Dann gibt es die unverwechselbare <strong>Detroit Style Pizza</strong> mit ihrer rechteckigen Form, dem luftigen Teig und dem karamellisierten K&auml;serand. Lecker! Ein Klassiker mit Kultstatus sind au&szlig;erdem die <strong>Detroit Coney Dogs</strong> &ndash; Hotdogs mit Chili-Sauce, Senf und Zwiebeln, &uuml;ber deren beste Version leidenschaftlich diskutiert wird. Michigan besitzt au&szlig;erdem eine au&szlig;ergew&ouml;hnlich lebendige <strong>Craft-Beer-Szene</strong>, die weit &uuml;ber den Bundesstaat hinaus bekannt ist. (&hellip; und ich taste mich noch immer durch die ganze Auswahl) Herbst bedeutet hier traditionell Ausfl&uuml;ge zu den Apfelplantagen (Apple Orchards) und <em><strong>Cider Mills</strong></em>, wo man frisch gepressten <strong>Apfel-Cider</strong> bekommt und &ndash; ganz wichtig - <strong>warme Donuts</strong>.&nbsp; Ein Ritual, das fast jeder hier mit Kindheitserinnerungen verbindet. Und dann w&auml;re da noch der ber&uuml;hmte <strong>Mackinac Fudge</strong>, der auf der Insel frisch auf Marmortischen hergestellt wird. Und last, but noch least: <strong>Vernors Ginger Ale</strong> &ndash; ein Getr&auml;nk, das laut Einheimischen so ziemlich alles heilt. Erk&auml;ltung, Heimweh, schlechte Tage &hellip; Vernors ist angeblich f&uuml;r alles zust&auml;ndig.<br />Nat&uuml;rlich gibt es noch <strong>zahlreiche lokale Geheimtipps</strong>, die man als Besucher leicht &uuml;bersehen kann. Wer den S&uuml;dosten Michigans besucht, sollte sich vorher unbedingt bei mir melden &ndash; dann verrate ich, wo es die wirklich guten Sachen gibt.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>&hellip; immer einzigartig&nbsp;</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/cto0m6q3rsq4f3m9x4tmta_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/cto0m6q3rsq4f3m9x4tmta.jpg?1770243495" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Michigan ist kein Ort, der sich auf den ersten Blick aufdr&auml;ngt. Seine Sch&ouml;nheit ist oft leise. Sie liegt im Licht &uuml;ber dem Wasser, in endlosen Stra&szlig;en, die durch W&auml;lder f&uuml;hren, im Geruch von Herbstlaub und Apfelcider &ndash; und manchmal im Ger&auml;usch eines Motors, der hier genauso zur Landschaft geh&ouml;rt wie die Seen.<br />Als ich 1999 hierherkam, war Michigan ein Abenteuer. Heute ist es Inspiration, Heimat und ein Ort, den ich immer wieder neu entdecke - sowohl in meinem Leben als auch in meinen Geschichten. Typisch Michigan eben: mal unscheinbar, mal &uuml;berraschend, aber immer einzigartig.&nbsp;</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Winter. Schreiben. 2026.]]></title><link><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/winter-schreiben-2026]]></link><comments><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/winter-schreiben-2026#comments]]></comments><pubDate>Fri, 09 Jan 2026 19:03:55 GMT</pubDate><category><![CDATA[Mein Leben in Michigan]]></category><category><![CDATA[Schreiballtag]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/winter-schreiben-2026</guid><description><![CDATA[       Der Januar in Michigan f&uuml;hlt sich selten wie ein lauter Neubeginn an. Eher wie ein leiser &Uuml;bergang, bei dem die Welt kurz inneh&auml;lt, bevor sie sich wieder bewegt. Der Himmel h&auml;ngt tief &uuml;ber verschneiten Stra&szlig;en, der Wind ist klar und kompromisslos und die K&auml;lte sorgt nicht nur f&uuml;r rote Nasen, sondern auch f&uuml;r &uuml;berraschend klare Gedanken. Selbst Ger&auml;usche wirken ged&auml;mpfter, als h&auml;tten sie beschlossen, sich dem Tempo dieses Mo [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/new-year_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Der Januar in Michigan f&uuml;hlt sich selten wie ein lauter Neubeginn an. Eher wie ein leiser &Uuml;bergang, bei dem die Welt kurz inneh&auml;lt, bevor sie sich wieder bewegt. Der Himmel h&auml;ngt tief &uuml;ber verschneiten Stra&szlig;en, der Wind ist klar und kompromisslos und die K&auml;lte sorgt nicht nur f&uuml;r rote Nasen, sondern auch f&uuml;r &uuml;berraschend klare Gedanken. Selbst Ger&auml;usche wirken ged&auml;mpfter, als h&auml;tten sie beschlossen, sich dem Tempo dieses Monats anzupassen.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Ein Anfang ohne Feuerwerk</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:230px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/sjzaaj1xr5ktxs6k8kb9cw_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/sjzaaj1xr5ktxs6k8kb9cw.jpg?1767986605" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><span>Wenn ich morgens die Haust&uuml;r &ouml;ffne, trifft mich zuerst diese eine Sekunde eisiger K&auml;lte, die gleichzeitig wach macht und daran erinnert, dass man hier nicht unvorbereitet rausgeht. Schnee knirscht unter den Schuhen, Autos fahren langsamer &ndash; oder sollten es zumindest &ndash; und irgendwo in dieser entschleunigten Bewegung liegt eine Ruhe, die mich jedes Jahr aufs Neue einf&auml;ngt.<br />V</span><span>ielleicht mag ich den Januar aber auch deshalb so sehr, weil ich wei&szlig;, dass er nicht bleibt. Dass das Jahr wieder Fahrt aufnehmen wird, die Tage l&auml;nger, die Jacken leichter und die Gedanken luftiger. Und genau diese Gewissheit macht die Stille ertr&auml;glich &ndash; und sch&ouml;n.&nbsp;</span><span>Der Januar in Michigan ist kein Feuerwerk. Er ist ein Anfang. Ein Anfang, der nicht dr&auml;ngt, sondern Raum l&auml;sst. Ein Anfang, bei dem ich immer wieder bei mir ankomme. Und bei meinen Geschichten.</span></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Mehr als eine Adresse</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/16746849-7ed7-4a3d-8bc5-9f6a5556e49e.jpg?1767987415" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Vor ein paar Tagen bin ich aus Deutschland zur&uuml;ckgekommen. Zum ersten Mal seit wir nach Michigan gezogen sind, habe ich die Feiertage wieder dort verbracht. Und vielleicht war genau das der Grund, warum sich dieser Januar nicht wie ein klassischer Neustart anf&uuml;hlt, sondern wie ein bewusstes Weitergehen.<br />Diese Woche in Deutschland war nichts Spektakul&auml;res. Sie war einfach &hellip; Leben. Gespr&auml;che ohne Zeitdruck, Stimmen, die vertraut waren, ohne sich erkl&auml;ren zu m&uuml;ssen, gemeinsames Lachen, Erinnerungen, die nicht nach Aufmerksamkeit gefragt haben. Zeit mit Familie und Freunden, die nicht geplant werden musste, um wertvoll zu sein. Was von diesen Tagen geblieben ist, war vor allem ein stilles Gef&uuml;hl von Dankbarkeit &ndash; f&uuml;r N&auml;he ohne Aufwand und f&uuml;r Verbindungen, die auch &uuml;ber Entfernungen hinweg bestehen. Und eigentlich stehe ich gar nicht zwischen zwei Orten, sondern bin in beiden zu Hause.&nbsp; Und vielleicht ist genau das der Moment, in dem man aufh&ouml;rt zu suchen, wo man hingeh&ouml;rt, sondern einfach wei&szlig;, dass Zugeh&ouml;rigkeit mehr als eine Adresse haben darf. Genau mit diesem Gef&uuml;hl bin ich in diesen Januar gestartet.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Kein Druck, keine Listen, keine Vors&auml;tze</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/edited/xw3pl-wtoc76-xvdlydgw-1.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/xw3pl-wtoc76-xvdlydgw-1.jpg?1767987841" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Jedes Jahr scheint die Welt im Januar kollektiv zu beschlie&szlig;en, dass man sich neu erfinden muss. Besser. Schneller. Klarer. Produktiver. Ich habe mich in diesem Jahr bewusst dagegen entschieden. Nicht, weil ich keine Ziele habe. Nicht, weil mir meine Arbeit egal w&auml;re. Sondern weil ich gemerkt habe, dass mir Druck selten hilft, das zu schreiben, was mir wirklich wichtig ist. Er sorgt vielleicht f&uuml;r Tempo, aber nicht f&uuml;r Tiefe, und f&uuml;r Struktur, aber nicht f&uuml;r unbedingt f&uuml;r Stimmigkeit. Ich habe mir keine Wortzahlen versprochen, keine Deadlines formuliert &hellip; Dieses Jahr erlaube ich mir nur eines: meinem Schreiben zu vertrauen - darauf, dass es flie&szlig;t, wenn ich es nicht zwinge. Dass es ehrlicher ist, wenn es nicht st&auml;ndig bewertet werden muss.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Deshalb ...</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">&#8203;2026 ist f&uuml;r mich deshalb das Jahr, in dem ich mich bewusst als reine Self Publisherin sehe &ndash; aus &Uuml;berzeugung, nicht aus Notwendigkeit. Ich m&ouml;chte schreiben, was mir wichtig ist. So, wie es mir wichtig ist. Ohne Vorgaben. Ohne Schubladen. Ohne den Umweg &uuml;ber Erwartungen, die nicht meine sind. Geplant sind mindestens zwei Ver&ouml;ffentlichungen: die ersten beiden B&auml;nde einer neuen Urban-Fantasy-Trilogie, die mir sehr nah ist. Band eins erscheint Mitte 2026. Mehr dazu &hellip; bald! Versprochen. 2026 wird definitiv kein leises (Autor*innen)Jahr. Aber es wird ein Jahr ohne Druck. Ein Jahr mit Tiefe, mit Mut und echter schreibender Freiheit.<br />Gleichzeitig m&ouml;chte ich mir mehr Raum f&uuml;r das echte Leben lassen. F&uuml;r Freunde. F&uuml;r Familie. F&uuml;r Gespr&auml;che ohne Zeitlimit. F&uuml;r Lachen ohne Agenda. F&uuml;r all die kleinen Dinge, die einfach da sein d&uuml;rfen. Vielleicht ist genau das meine neue Definition von Erfolg: Geschichten zu erz&auml;hlen, die mir geh&ouml;ren, und ein Leben zu f&uuml;hren, das sich nicht st&auml;ndig nach &bdquo;mehr&ldquo; anf&uuml;hlt, sondern nach &bdquo;stimmig&ldquo;.</div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Nicht komplizierter, sondern klarer</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/zqbqn4ydtrutrihwaitfma_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/zqbqn4ydtrutrihwaitfma.jpg?1767988502" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Und vielleicht ist genau deshalb dieser Winter gerade der richtige. Michigan im Januar ist keine Kulisse f&uuml;r gro&szlig;e Gesten, sondern ein Ort f&uuml;r Gedanken. Gefrorene Seen, Stra&szlig;en, die schmaler wirken, weil der Schnee sie einrahmt, Luft, die so klar ist, dass jeder Atemzug bewusster wird. Alles wirkt ein wenig reduzierter, ein wenig leiser, als h&auml;tte die Welt beschlossen, sich f&uuml;r einen Moment nicht allzu wichtig zu nehmen.<br />Wenn ich drau&szlig;en unterwegs bin, wird mein Kopf nicht leer, sondern klar. Gedanken ordnen sich fast von selbst, Figuren bekommen mehr Ecken und Kanten, Szenen Konturen, und ich wei&szlig; ziemlich genau, wohin meine Geschichte will - ohne mir dabei die Freiheit zu nehmen, unterwegs zu improvisieren. &Uuml;berhaupt f&uuml;hlt sich Schreiben gerade an diesen Tagen nicht wie Arbeit an, sondern wie ein Raum, in dem ich ausprobieren darf, ohne sofort festlegen zu m&uuml;ssen, was bleibt und was geht. Und ja, ich erlaube mir dann auch schon mal Seiten, die vielleicht nie ver&ouml;ffentlicht werden. Nicht weil sie falsch sind, sondern weil sie ihren Zweck schon erf&uuml;llt haben. Weil sie mir gezeigt haben, was eine Geschichte nicht braucht. Irgendwie mach der Jahresbeginn Dinge nicht komplizierter, sondern klarer. Und vielleicht ist es genau das, was wir gerade alle brauchen.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Nicht mehr und nicht weniger</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">&#8203;Und dann ist da noch die Sache mit der Kreativit&auml;t. Wir tun immer so, als m&uuml;sste sie spektakul&auml;r sein. Sichtbar. Laut. Als m&uuml;sste man sie bemerken, damit sie z&auml;hlt. Doch meine Kreativit&auml;t im Januar glimmt. Sie ist kein Sturm. Kein Funkenregen. Sie ist einfach da. Still, verl&auml;sslich, ohne gro&szlig;es Aufheben. Sie dr&auml;ngt sich nicht auf, sie wartet. Und genau deshalb kann ich mit ihr arbeiten.<br />Schreiben im Januar ist kein Wettkampf und kein Leistungsnachweis Es ist eher ein Zustand, in den ich zur&uuml;ckfinde, wenn ich mir erlaube, nicht schneller sein zu wollen als meine eigenen Gedanken.<br />Wenn ich abends den Laptop zuklappe, sp&uuml;re ich nicht unbedingt Euphorie. Aber ich sp&uuml;re Ruhe. Und diese Ruhe f&uuml;hlt sich an wie ein Versprechen, dass meine Geschichten noch da sind. Auch ohne Druck. Auch ohne Tempo.<br />Schreiben im Januar ist f&uuml;r mich kein Losst&uuml;rmen. Es ist ein Zur-Ruhe-kommen. Ein Ankommen. Bei meiner Art zu erz&auml;hlen. Bei meinen Figuren. Bei der Stimme, die sich dann am ehrlichsten anf&uuml;hlt, wenn ich sie nicht antreibe.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Und jetzt?</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/untitled-design-25_orig.png' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/untitled-design-25.png?1767988521" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Ich habe beschlossen, 2026 wird mein Jahr des Muts. Nicht laut im Sinne von L&auml;rm. Sondern laut im Sinne von Ehrlichkeit. Ein Jahr, in dem ich mich nicht kleiner mache, als ich bin. In dem ich mir erlaube, ganz ich zu sein. Mit Geschichten, die Tiefe haben d&uuml;rfen. Mit Emotionen, die Raum brauchen. Mit einem Weg, der nicht immer gerade sein muss, um richtig zu sein.<br />Vielleicht beginnt genau hier mein<em> neues</em> Schreiben. Nicht mit einer neuen Struktur. Nicht mit einer neuen Strategie. Sondern mit einer Entscheidung: mich selbst ernst zu nehmen.<br />Wenn ich aus dem Fenster schaue, ist der Schnee gerade komplett verschwunden. Einfach so. F&uuml;r ein paar Tage tut Michigan so, als w&auml;re es schon M&auml;rz. Nat&uuml;rlich wei&szlig; ich, dass der n&auml;chste Schneefall schon angek&uuml;ndigt ist &ndash; aber f&uuml;r diesen kurzen Moment nehme ich das Geschenk dankbar an. Und genau in diesem Moment merke ich, wie sehr ich mich auf den Fr&uuml;hling freue. Nicht nur wegen der W&auml;rme, sondern wegen dieses Gef&uuml;hls von Aufbruch, das irgendwann ganz selbstverst&auml;ndlich zur&uuml;ckkommt. So wie neue Geschichten dazukommen. So wie etwas, das nie weg, sondern nur kurz leiser war.<br />Und jetzt: Hallo 2026 &ndash; here I come. Mit Dankbarkeit, mit Winterluft in den Lungen und mit Geschichten, die geschrieben werden wollen. Und genau darauf freue ich mich.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Und dann war da dieses Jahr - Rückblick 2025]]></title><link><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/und-dann-war-da-dieses-jahr-ruckblick-2025]]></link><comments><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/und-dann-war-da-dieses-jahr-ruckblick-2025#comments]]></comments><pubDate>Wed, 10 Dec 2025 20:37:33 GMT</pubDate><category><![CDATA[Buchmarkt & Branche]]></category><category><![CDATA[Mein Leben in Michigan]]></category><category><![CDATA[Schreiballtag]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/und-dann-war-da-dieses-jahr-ruckblick-2025</guid><description><![CDATA[       &#8203;Bevor wir ins neue Jahr wechseln, m&ouml;chte ich diesen Moment f&uuml;r einen pers&ouml;nlichen R&uuml;ckblick nutzen. Einen R&uuml;ckblick aus der Perspektive der Autorin, die ich bin - und in diesem Jahr geworden bin. Mit allem, was dazugeh&ouml;rt: Freude, Frust, Stolz, Zweifel. Und nat&uuml;rlich Geschichten.  Ein geheimes Projekt und neue Wege   &#8203;2025 stand ganz klar im Zeichen eines Projekts, &uuml;ber das ich bisher nur sehr wenig gesagt habe. Seit Monaten arbeite ich [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/2025r-ckblick_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">&#8203;Bevor wir ins neue Jahr wechseln, m&ouml;chte ich diesen Moment f&uuml;r einen pers&ouml;nlichen R&uuml;ckblick nutzen. Einen R&uuml;ckblick aus der Perspektive der Autorin, die ich bin - und in diesem Jahr geworden bin. Mit allem, was dazugeh&ouml;rt: Freude, Frust, Stolz, Zweifel. Und nat&uuml;rlich Geschichten.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Ein geheimes Projekt und neue Wege</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/coautoren.png?1765459930" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;2025 stand ganz klar im Zeichen eines Projekts, &uuml;ber das ich bisher nur sehr wenig gesagt habe. Seit Monaten arbeite ich an einer ganz besonderen Trilogie gearbeitet. Teil 1 ist fertig, Teil 2 &hellip; l&auml;uft. Dieses Projekt ist anders als alles, was ich zuvor gemacht habe. Die Geschichte ist n&auml;mlich nicht allein auf meinem Mist gewachsen, sondern entsteht gemeinsam mit einem Co-Autor (&nbsp;<em>ja, tats&auml;chlich ein Er</em>&nbsp;)&nbsp;und genau deshalb wird sie auch unter einem offenen Pseudonym erscheinen. Heute nur so viel: Ich bleibe dem Fantasy-Genre nat&uuml;rlich treu, dieses Mal endlich wieder echte Urban Fantasy. Ein Setting, das ich nicht nur recherchiert habe, sondern lebe. Orte, Atmosph&auml;ren, Alltagsdetails &ndash; all das flie&szlig;t direkt in die Geschichte ein. Und ja, es ist gut m&ouml;glich, dass auch die Outer Banks ihren Weg in dieses Projekt gefunden haben. Diese Reise war eines der stillen Highlights des Jahres. Wind, Weite, das Meer im Kopf &ndash; und ganz viel Raum f&uuml;r neue Ideen.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Willow und der Mut zur zweiten Version</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:187px;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/willow-xmas_orig.png' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/willow-xmas.png?1765457476" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Ein weiterer gro&szlig;er Meilenstein: <em>Willow</em>. Ein Buch, das fr&uuml;her ein Verlagsbuch war und dessen Geschichte ein ziemlich radikales Makeover bekommen hat. Das war keine kleine &Uuml;berarbeitung, sondern fast eine ganz neue Version. R&uuml;ckblickend war diese &Uuml;berarbeitung mehr als Arbeit am Text. Sie war Arbeit an meiner Haltung als Autorin: genauer hinschauen, mutiger streichen, Entscheidungen treffen.&nbsp;<br />&#8203;Mit <em>Willow</em> bin ich au&szlig;erdem im Self Publishing einen Schritt weitergegangen &ndash; dieses Mal nicht nur inhaltlich, sondern auch im Vertrieb: Willow ist mein erstes SP-Buch, das ganz regul&auml;r im station&auml;ren Buchhandel erh&auml;ltlich ist. Nach und nach werden alle weiteren B&uuml;cher folgen. Ein Weg, der sich sehr richtig anf&uuml;hlt.<br />Funfact zum Schluss: Den Buchsatz habe ich zum ersten Mal mit <em>Vellum </em>gemacht &ndash; und was soll ich sagen: Ich liebe es. Inzwischen habe ich sogar den Satz f&uuml;r eine befreundete Autorin &uuml;bernommen. Falls ihr euch daf&uuml;r interessiert, meldet euch gern.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Ein weiterer Ort f&uuml;r meine Worte</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/pbundpt_orig.png" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 10px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -10px; margin-bottom: 10px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Ein pers&ouml;nliches Highlight dieses Jahres war das hier: mein Blog. Seit Mai gibt es &bdquo;Plot Twists &amp; Peanut Butter&ldquo; &ndash; einen Ort f&uuml;r alles, was zwischen Schreiben, Lesen, Leben in Michigan und dem Blick &uuml;ber den Atlantik passiert. Der Blog ist mein Raum f&uuml;r Gedanken, die nicht in ein Buchkapitel passen. F&uuml;r Einblicke hinter die Kulissen. F&uuml;r Recherche, Alltag, Frust, Freude und genau die kleinen Umwege, aus denen am Ende meist die besten Ideen entstehen.&nbsp;Gleichzeitig war das Bloggen f&uuml;r mich ein &uuml;berraschend sch&ouml;ner Ausgleich zum Romanschreiben: Andere Texte, anderer Rhythmus, null Plotdruck und genau deshalb richtig viel Spa&szlig;. Und ja: Ich sehe euch lesen, klicken, kommentieren. Danke!</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Zwischen Hallen, Gespr&auml;chen und Geschichten</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/2025-03-27-17-12-28-170_orig.jpeg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/2025-03-27-17-12-28-170.jpeg?1765457458" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Im M&auml;rz durfte ich au&szlig;erdem meine allererste Messe in Deutschland erleben &ndash; und dann gleich die Leipziger Buchmesse. Es war ein einziges Wirbelwind-Wochenende voller Begegnungen, Gespr&auml;che, Inspiration &ndash; und sooo vieler Menschen! Ich habe es geliebt, mich mit anderen Autor*innen, Leser*innen, Bloggenden und wundervollen H&ouml;rbuchsprecher*innen auszutauschen. Ich habe gelacht, gestaunt, gequatscht &ndash; und ganz nebenbei auch gelernt, wie anstrengend so ein Messe-Marathon sein kann.&nbsp; Und, puh, war das voll. Trotzdem - genau diese geballte Energie, diese Begeisterung f&uuml;r Geschichten, Worte und B&uuml;cher war etwas ganz Besonderes. Leipzig hat Eindruck hinterlassen &ndash; im besten Sinne.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Ausgerechnet Sci-Fi - mein Lesejahr</strong></h2>  <div><div class="wsite-multicol"><div class="wsite-multicol-table-wrap" style="margin:0 -15px;"> 	<table class="wsite-multicol-table"> 		<tbody class="wsite-multicol-tbody"> 			<tr class="wsite-multicol-tr"> 				<td class="wsite-multicol-col" style="width:43.896103896104%; padding:0 15px;"> 					 						  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:30px;padding-bottom:80px;margin-left:0px;margin-right:0px;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/januar-2.png?1765457565" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>   					 				</td>				<td class="wsite-multicol-col" style="width:56.103896103896%; padding:0 15px;"> 					 						  <div class="paragraph">2025 war nicht nur vom Schreiben gepr&auml;gt, sondern auch vom Lesen &ndash; st&auml;rker als in vielen Jahren zuvor. Ich habe wieder viel mehr Zeit zwischen Buchseiten verbracht, vermutlich, weil Geschichten genau dann helfen, wenn der Kopf viel zu voll ist. Insgesamt waren es fast drei&szlig;ig neue B&uuml;cher neben&nbsp;zahlreichen Re-Reads, die meisten davon Fantasy. Doch mein pers&ouml;nliches Highlight war die <em>Red-Rising-Reihe</em> von Pierce Brown. Ausgerechnet keine Fantasy, sondern Sci-Fi! Und trotzdem (oder gerade deshalb) hat sie mich komplett abgeholt. Politische Intrigen, moralische Grauzonen, Figuren, die man liebt, verflucht und trotzdem nicht losl&auml;sst. High Stakes, hohe Geschwindigkeit, enorme emotionale Wucht. <em>Red Rising</em> hat mich daran erinnert, warum Lesen immer ein bisschen Magie bleibt &ndash; unabh&auml;ngig vom Genre.&#8203;</div>   					 				</td>			</tr> 		</tbody> 	</table> </div></div></div>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Buchmarkt, Frust &amp; klare Entscheidungen</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/edited/umeqf9dcswuz8dqlwtkvla.jpeg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/umeqf9dcswuz8dqlwtkvla.jpeg?1765482860" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">2025 brachte einiges an Buchmarktfrust mit sich. Und ich war ganz offensichtlich nicht die Einzige, die das so empfunden hat. Amazon hat es tats&auml;chlich geschafft, die Ver&ouml;ffentlichung von <em>Willow</em> so richtig zu torpedieren. Rezensionen werden bis heute einfach nicht freigeschaltet, Kommunikation und Prozesse bleiben frustrierend intransparent. Deshalb habe ich eine klare Entscheidung getroffen: Sobald die Kindle-Unlimited-Fristen meiner B&uuml;cher ausgelaufen sind, werden meine E-Books nicht mehr exklusiv bei Amazon erscheinen. Ich werde sie nach und nach auch auf anderen Plattformen anbieten. Weniger Abh&auml;ngigkeit, mehr Kontrolle.<br />&Uuml;berhaupt scheint der Druck auf Autor*innen generell enorm gewachsen zu sein. Algorithmen, Trends, Sichtbarkeit &hellip; das alles strengt an. Sehr. Besonders bedenklich finde ich auch die Entwicklung im deutschen Buchmarkt: Farbschnitt-Zwang (f&uuml;r Selfpublisherinnen kaum zu stemmen), der st&auml;ndige Ruf nach Extras und Buchboxen. In den USA nimmt das l&auml;ngst nicht diese Dimensionen an. B&uuml;cher d&uuml;rfen hier immer noch oft einfach B&uuml;cher sein.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Meine Geschichten, mein Weg</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/pileofbooks.png?1767960186" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">2025 war auch das Jahr, in dem ich eine Entscheidung getroffen habe, die sich lange angebahnt hatte: Ich werde meine Geschichten nicht mehr &uuml;ber Verlage platzieren. Ich m&ouml;chte selbst bestimmen, wann ich schreibe, woran ich arbeite und in welchem Tempo Geschichten entstehen d&uuml;rfen. Das geheime Projekt hatte ich noch Agenturen und Verlagen gezeigt. Es gab positives Feedback, echtes Interesse, angeforderte Manuskripte. Und trotzdem blieb am Ende nichts, das sich richtig angef&uuml;hlt h&auml;tte. Deshalb werde ich meinen Weg ab jetzt konsequent im Self Publishing weitergehen.&nbsp;<br />Ehrlich gesagt wei&szlig; ich inzwischen genau, was mir wichtig ist &ndash; und was nicht. Ich wei&szlig;, dass diese Geschichte tr&auml;gt. Und ich wei&szlig;, dass sie ihre Leser*innen finden wird. Daf&uuml;r brauche ich weder perfekt getaktete Programme noch fremde Erwartungshaltungen &ndash; sondern Vertrauen in meinen eigenen Weg.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Was bleibt</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/edited/6f679e9c-e388-48be-9594-8b6c01a78add.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/6f679e9c-e388-48be-9594-8b6c01a78add.jpg?1765480694" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Michigan macht zum Jahresende, was es am besten kann: Winter. Mehr Schnee, mehr K&auml;lte, mehr Dauer, als ich es aus Deutschland kenne. Im Dezember hat all das noch etwas Magisches &ndash; diese frische, helle Stille, die sich &uuml;ber alles legt. Aber sp&auml;testens im Februar wird das Wei&szlig; zu viel, zu dicht, zu endlos. Trotzdem gehe ich jeden Tag raus. Mit Sunny. Egal, wie tief der Schnee liegt oder wie sehr der Wind bei&szlig;t. Er braucht seine Runde &ndash; und ich brauche sie auch. &nbsp;Ein bisschen Normalit&auml;t, klare Luft und ein Kopf, der danach wieder sortierter ist. Und als w&auml;re das nicht schon genug Wintergef&uuml;hl, werde ich dieses Jahr zum ersten Mal seit &uuml;ber 25 Jahren wieder Weihnachten in Deutschland feiern. Es f&uuml;hlt sich an wie ein Kreis, der sich schlie&szlig;t - wohl wissend, dass ich mich danach auch wieder auf mein Zuhause hier in Michigan freue.<br /><span>Was bleibt, ist der Austausch. Mit anderen Autor*innen, Leser*innen, Bloggenden &ndash; all den Menschen, die B&uuml;cher genauso lieben wie ich. Und besonders der t&auml;gliche Austausch mit einer Autorin (nein, nicht meine Co-Autorin) geh&ouml;rt inzwischen einfach dazu.</span><br /><span>Privat war dieses Jahr turbulent, vieles davon geh&ouml;rt nicht hierher, aber es war da. Und vielleicht ist genau deshalb so sp&uuml;rbar, wie viel diese kleinen Verbindungen bedeuten. Was bleibt, sind die Menschen, die Worte &ndash; und die Wege, auf denen beides zusammenfindet.</span><br /><br /></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title" style="text-align:center;"><strong>Bonus: ein erster Blick ins geheime Projekt</strong></h2>  <div class="paragraph">&#8203;Weil <em>Plot Twists &amp; Peanut Butter</em> ohne &Uuml;berraschung nur halb so sch&ouml;n ist, gibt es zum Abschluss einen kleinen Bonus: den Anfang des ersten Kapitels meines geheimen Projekts. Nicht den Prolog &ndash; der w&uuml;rde zu viel verraten. Nur ein kleiner Einblick, ich wei&szlig;, aber genau richtig f&uuml;r das Ende dieses R&uuml;ckblicks.</div>  <blockquote>&#8203;&bdquo;Sehe ich aus, als w&uuml;rde ich Witze machen?&ldquo;<br />Mit gehobenen Brauen blicke ich in die Kamera und lege den Kopf schief. Dann mustere ich die f&uuml;nf ratlosen Gesichter auf dem Bildschirm und grinse. Genau deshalb liebe ich meinen Job!<br />Ich r&uuml;cke den Laptop auf dem Scho&szlig; zurecht, kippe ihn so, dass niemand meine pinkfarbene Lieblingsyogahose sieht, und strecke dann die Beine unter dem Couchtisch aus. Ein Hoch auf Zoommeetings! Zu Hause l&auml;sst sich das schreckliche wei&szlig;e Business-Hemd, das ich extra f&uuml;r meinen Bericht angezogen habe, gleich viel besser ertragen. Genauso wie die unangenehme Stille, die nach meiner vernichtenden Abschlussanalyse eingetreten ist &hellip;<br />&bdquo;Miss Barlow, sind Sie sicher?&ldquo;, bricht der grauhaarige CFO das betretene Schweigen, &ouml;ffnet den obersten Knopf seines fliederfarbenen Hemdes und massiert mit Daumen und Zeigefinger die Nasenwurzel. &bdquo;Normalerweise brauchen unsere Experten Wochen und keine &hellip; &auml;hm &hellip; Stunden.&ldquo;<br />&bdquo;Tja, dumme Experten, w&uuml;rde ich sagen. Und ja, ich bin ganz sicher. Ihre Firewall ist miserabel, das IT-Sicherheitsniveau unter aller &hellip;&ldquo; Ich r&auml;uspere mich und zucke mit den Schultern. &bdquo;Das Sicherheitsniveau ist ebenfalls miserabel. Ich habe die f&uuml;nfhunderttausend Dollar wie gew&uuml;nscht mehrmals zwischen den Konten hin- und hergeschoben. Sie k&ouml;nnen sich gl&uuml;cklich sch&auml;tzen, dass noch niemand versucht hat &hellip;&ldquo;<br />&bdquo;Okay, okay&ldquo;, unterbricht mich die Frau mit den kurzen blonden Haaren. Doris Richardson, Managing Director der Investmentbank mit der verbesserungsbed&uuml;rftigen Firewall, blinzelt in die Kamera und spitzt die knallroten Lippen. &bdquo;&Uuml;berzeugende Arbeit, Miss Barlow &hellip;&ldquo;, f&auml;hrt sie fort und schenkt mir ein halbherziges L&auml;cheln, &bdquo;die Sie extrem schnell erledigt haben.&ldquo;<br />Fakt. Und weil ich nicht nur gut, sondern eben auch in Rekordzeit in Computersysteme hacke, verdiene ich mit meinen Auftr&auml;gen unanst&auml;ndig viel Geld.</blockquote>  <div class="paragraph">&#8203;Mehr verrate ich heute nicht. Der Rest bleibt noch ein bisschen l&auml;nger Geheimprojekt und w&auml;chst hinter den Kulissen weiter.</div>  <div><div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 100%;"></div> <hr class="styled-hr" style="width:100%;"></hr> <div style="height: 20px; overflow: hidden; width: 100%;"></div></div>  <div class="paragraph"><span>Und jetzt ... Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein entspanntes 2026.&nbsp;</span>Genie&szlig;t die ruhigen Tage, so gut es eben geht. Vielleicht mit einem guten Buch, vielleicht mit etwas Abstand vom Bildschirm.&nbsp;<span>Wir lesen uns. Auf Instagram, auf Facebook, auf WhatsApp, oder hier im Blog.&nbsp;</span></div>  <div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0px;margin-right:10px;text-align:left"> <a> <img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/xmasgreeting_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Wo Kreativität unter Erwartungen leidet – und warum wir alle ein Stück Verantwortung tragen]]></title><link><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/wo-kreativitat-unter-erwartungen-leidet-und-warum-wir-alle-ein-stuck-verantwortung-tragen]]></link><comments><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/wo-kreativitat-unter-erwartungen-leidet-und-warum-wir-alle-ein-stuck-verantwortung-tragen#comments]]></comments><pubDate>Mon, 17 Nov 2025 15:50:56 GMT</pubDate><category><![CDATA[Buchmarkt & Branche]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/wo-kreativitat-unter-erwartungen-leidet-und-warum-wir-alle-ein-stuck-verantwortung-tragen</guid><description><![CDATA[       &#8203;Auf Instagram ist das Thema Burnout im Buchmarkt gerade &uuml;berall und inzwischen habe ich fast das Gef&uuml;hl, dass sich ein Trend daraus entwickelt hat. Ein Trend, dem viele folgen, oft mit sehr pers&ouml;nlichen Posts, die teilweise ber&uuml;hren, teilweise aber auch ein wenig wie &bdquo;Vielleicht sollte ich jetzt auch etwas dazu sagen&hellip;&ldquo; wirken k&ouml;nnten. Das meine ich nicht wertend. Jede Erfahrung ist echt, jede Ersch&ouml;pfung verdient Raum. Und trotzdem f [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/burnout_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">&#8203;Auf Instagram ist das Thema <em><strong>Burnout im Buchmarkt</strong> </em>gerade &uuml;berall und inzwischen habe ich fast das Gef&uuml;hl, dass sich ein Trend daraus entwickelt hat. Ein Trend, dem viele folgen, oft mit sehr pers&ouml;nlichen Posts, die teilweise ber&uuml;hren, teilweise aber auch ein wenig wie <em>&bdquo;Vielleicht sollte ich jetzt auch etwas dazu sagen&hellip;&ldquo;</em> wirken k&ouml;nnten. Das meine ich nicht wertend. Jede Erfahrung ist echt, jede Ersch&ouml;pfung verdient Raum. Und trotzdem frage ich mich manchmal, ob wir gerade &uuml;ber <em>das Richtige</em> sprechen &ndash; oder ob wir uns ein wenig in der Dynamik verlieren. Ob wir Hinweise auf ein wichtiges Thema sehen, oder ob wir anfangen, ein wichtiges Thema algorithmustauglich zu verpacken.&nbsp; Es gibt einige Facetten an diesem Thema, die in der aktuellen Instagram-Welle ein wenig untergehen. Und genau diese m&ouml;chte ich hier aufgreifen.</div>  <h2 class="wsite-content-title">Autor*in sein &ndash; zwischen Freiheit und Druck</h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/uv1p60oqt56r7a7akmonjw.png?1763396488" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Ich liebe das Schreiben. Ich kann nicht ohne. F&uuml;r mich ist es kein Hobby und auch kein Lifestyle &ndash; es ist mein Beruf, meine Art zu denken, zu leben, zu atmen. Und gleichzeitig wei&szlig; ich, dass dieser Beruf Freiheiten bietet, von denen viele Menschen nur tr&auml;umen. W&auml;hrend andere tagt&auml;glich vielleicht Jobs machen, die sie auslaugen, die sie aber f&uuml;r ihren Lebensunterhalt brauchen, darf ich kreativ arbeiten. Ich bestimme meine Zeit, meine Themen, meine Art zu erz&auml;hlen. Das ist ein Privileg &ndash; und es bleibt eines, selbst wenn der Druck w&auml;chst. Das bedeutet nicht, dass Burnout weniger real w&auml;re. Es bedeutet nur, dass wir den Druck in Relation setzen d&uuml;rfen. Und sollten.&nbsp;</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title">Wenn der Markt schneller rennt, als wir laufen k&ouml;nnen<br /></h2>  <div class="paragraph">Ja: Die Erwartung, st&auml;ndig pr&auml;sent zu sein, ist enorm. Social Media funktioniert nicht mit Pausen, sondern mit Dauerfeuer. Reels, Lives, Updates, Preorder-Links, &ldquo;Hast du schon die Cover-Reveal-Aktion gesehen?&rdquo;, Messen, Events, Hypes. Gleichzeitig sollen wir schreiben. M&ouml;glichst schnell. M&ouml;glichst viel. M&ouml;glichst passend zum Trend, aber nat&uuml;rlich individuell und einzigartig. Dazu Produktionszyklen, Feedbackschleifen, Lektorat, Cover, Bonusmaterial, Weltenbau &ndash; und alles in einer Qualit&auml;t, die in einem &uuml;berf&uuml;llten Markt hervorsticht. Es w&auml;re gelogen zu sagen, das sei leicht.</div>  <h2 class="wsite-content-title">Aber: Wir haben Handlungsspielraum. Mehr als wir oft glauben.<br /></h2>  <div class="paragraph">&#8203;Was ich bei all den Diskussionen manchmal vermisse, ist dieser Gedanke: <strong>Wir k&ouml;nnen Dinge ver&auml;ndern. </strong>Nicht alles. Aber einiges.<br />Wir k&ouml;nnen entscheiden,<br /><ul><li>ob wir jeden Hype mitmachen,</li><li>ob wir in einem Dreimonatsrhythmus ver&ouml;ffentlichen,</li><li>ob jeder Release eine Special Edition bekommt,</li><li>ob wir unsere Selbstf&uuml;rsorge hintenanstellen,</li><li>ob wir Social Media zu unserem Mittelpunkt machen,</li><li>und ob wir den Erwartungen folgen, die uns eigentlich nicht guttun.</li></ul>Diese Entscheidungen sind nicht immer bequem. Und ja, manche haben Konsequenzen: weniger Reichweite, weniger Sichtbarkeit, vielleicht eine l&auml;ngere Durststrecke. Und nat&uuml;rlich: weniger Verk&auml;ufe. Weniger Einkommen.&nbsp; Vielleicht brauchen wir eben einen Brotjob nebenher, um finanziell weniger abh&auml;ngig zu sein. Aber ein kleiner Teilzeitjob ist kein Scheitern. Er kann im Gegenteil Freiheit schaffen &ndash; die Art von Freiheit, die Kreativit&auml;t sch&uuml;tzt.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title">Der notwendige Blick in den Spiegel &ndash; ein unbequemer, aber wichtiger Gedanke<br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/untitled-facebook-post.png?1763398217" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">An dieser Stelle k&ouml;nnte sich jemand melden und sagen:<br />&bdquo;Stopp! Du tust ja so, als k&ouml;nnten Verlagsautor*innen einfach beschlie&szlig;en, langsamer zu machen. Schlie&szlig;lich h&auml;ngen Deadlines, Marketingpl&auml;ne, Budgetentscheidungen und ganze Produktionsketten, davon ab, was die Verlage vorgeben. Und &uuml;berhaupt haben Verlagsautor*innen doch einen viel gr&ouml;&szlig;eren Druck als Self-Publisher*innen. K&ouml;nnen sie das &uuml;berhaupt? K&ouml;nnen Verlagsautor*innen es sich leisten, einen Hype zu ignorieren? Oder eine Special Edition abzulehnen? K&ouml;nnen sie wirklich aus dem vorgegebenen Ver&ouml;ffentlichungsrhythmus ausbrechen?&ldquo;<br />&#8203;Zun&auml;chst einmal muss klar und deutlich gesagt werden, dass der Druck auf beiden Seiten da ist. Self-Publisher*innen tragen zwar keine Verlagsstrukturen im R&uuml;cken, daf&uuml;r aber die gesamte Verantwortung f&uuml;r Sichtbarkeit, Kosten, Vermarktung und Erfolg. Der eigentliche Unterschied liegt nicht in der Schwere des Drucks &ndash; sondern in der M&ouml;glichkeit, schneller handeln zu k&ouml;nnen. Self-Publisher*innen k&ouml;nnen Ver&ouml;ffentlichungsrhythmen anpassen, Trends ignorieren, Preise ver&auml;ndern, Marketing neu ausrichten, Pausen einlegen. All das klingt leichter, als es ist &ndash; aber es <em>ist</em> m&ouml;glich. Und jede Entscheidung tr&auml;gt eigene Konsequenzen. Verlagsautor*innen hingegen bewegen sich in Strukturen, die oft wenig Spielraum lassen. Und wir alle wissen: Solange ein System wirtschaftlich funktioniert, &auml;ndert sich kaum etwas an den Abl&auml;ufen und Erwartungen.&nbsp;</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/jbn7jbnzt8kzorjndvxupg.jpeg?1763397318" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Also zur&uuml;ck zur Frage: K&ouml;nnen Verlags*autorinnen es sich leisten, etwas zu &auml;ndern? Meine Antwort: Ja, aber nicht ohne Risiko. Vielleicht w&uuml;rde ein Vertrag nicht verl&auml;ngert. Vielleicht w&auml;ren Sichtbarkeit und Vorsch&uuml;sse geringer. Vielleicht w&uuml;rde der Star-Status br&ouml;ckeln. Und genau hier lohnt sich die ehrliche Frage: Wenn es uns wirklich so schlecht geht &ndash; warum f&auml;llt es uns so schwer, einen Schritt zur&uuml;ckzutreten? Was wollen wir mehr? K&uuml;nstlerische Freiheit? Oder Ansehen, Bestsellerlisten, Hofierung und gro&szlig;e Vorsch&uuml;sse?<br />Das ist unbequem. Aber es ist nicht falsch, es auszusprechen. Und wenn wir nicht bereit sind, diese Dinge zu hinterfragen &ndash; und wenn es n&ouml;tig ist, f&uuml;r mehr k&uuml;nstlerische Autonomie auch einen Nebenjob anzunehmen &ndash; dann ist die Frage erlaubt, ob wir uns zu Recht beklagen oder ob wir ein System mit aufrechterhalten, das uns doch eigentlich ersch&ouml;pft.<br />Nur wenn genug Verlagsautor*innen bewusst bremsen, wird sich etwas bewegen. Nur wenn Self-Publisher*innen sich die Zeit nehmen, die sie brauchen, um gute B&uuml;cher zu schreiben, verschieben sich Erwartungen. Nur wenn wir kollektiv Trends hinterfragen &ndash; Hypes, Farbschnitte, Ver&ouml;ffentlichungsrhythmen &ndash; entsteht Ver&auml;nderung.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title">Und dann ist da die andere Seite: die Nachfrage<br /></h2>  <div class="paragraph">&#8203;Wenn wir &uuml;ber Druck reden, dann nicht nur &uuml;ber den, der bei Autor*innen entsteht. Marktmechaniken entstehen nicht einseitig. Sie entstehen zwischen denen, die produzieren &ndash; und denen, die konsumieren. Deshalb m&ouml;chte ich das hier sagen, ohne Vorwurf, sondern als Beobachtung: Leser*innen und Blogger*innen pr&auml;gen den Buchmarkt genauso wie wir. Und manchmal verst&auml;rken wir alle zusammen genau die Dynamiken, &uuml;ber die wir uns sp&auml;ter wundern.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title">Hypes, Farbschnitte, Special Editions &ndash; und was sie wirklich bedeuten<br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/untitled-design-16.png?1763398331" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Ich verstehe es vollkommen: Ein Farbschnitt ist wundersch&ouml;n. Bonusmaterial ist aufregend. Special Editions f&uuml;hlen sich wie kleine Sch&auml;tze an.<br />Aber jedes Extra bedeutet:<ul><li>h&ouml;here Produktionskosten</li><li>h&ouml;heren Zeitdruck</li><li>mehr Stress</li><li>h&ouml;here Preise</li></ul> Gleichzeitig lese ich h&auml;ufig, dass B&uuml;cher &ldquo;zu teuer werden&rdquo;. Beides ist wahr. Beides h&auml;ngt zusammen. Es ist nicht falsch, besondere Ausgaben zu m&ouml;gen. Aber vielleicht sollten wir uns ab und zu fragen &ndash; und genau hier seid auch ihr gefragt, liebe Leser*innen: Unterst&uuml;tzt ihr wirklich das, was ihr liebt? Oder rennt ihr Trends hinterher, die kreative K&ouml;pfe immer mehr unter Druck setzen?<br />Ja, Begeisterung f&uuml;r B&uuml;cher ist etwas Gro&szlig;artiges. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Freude und Anspruch. Wenn ein Buch erscheint und sofort die Frage kommt: <em>Wann kommt der n&auml;chste Teil? Gibt es mehr Content? Gibt es einen Trailer dazu? &nbsp;Charakterkarten? Overlays? </em>&ndash; dann, oft unbewusst, entsteht Druck. Nicht absichtlich. Nicht b&ouml;se gemeint. Aber sp&uuml;rbar. Vielleicht hilft es, wenn wir uns gegenseitig zugestehen, dass Geschichten Zeit brauchen. Dass Autor*innen Menschen sind. Dass Social Media nicht das Ma&szlig; aller Dinge ist. Und dass Wertsch&auml;tzung auch bedeuten kann, Geduld zu haben.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title">Am Ende tragen wir alle Verantwortung &ndash; und alle k&ouml;nnen etwas ver&auml;ndern<br /></h2>  <div class="paragraph">&#8203;Es geht nicht darum, Schuld zu verteilen. Es geht darum, zu erkennen, dass der Burnout im Buchmarkt nicht durch eine einzelne Gruppe entsteht. Sondern durch viele kleine Entscheidungen, von vielen Menschen, &uuml;ber viele Jahre.<br />Und genauso kann Ver&auml;nderung beginnen:<br /><ul><li>indem Autor*innen ihre eigenen Grenzen respektieren und bereit sind &ndash; wenn n&ouml;tig &ndash; Entscheidungen zu treffen und die Konsequenzen zu tragen</li><li>indem Leser*innen bewusster konsumieren</li><li>indem Blogger*innen nicht nur Trends, sondern auch Vielfalt sichtbar machen</li><li>indem Verlage nachhaltige Strategien f&ouml;rdern</li><li>indem wir gegenseitig mehr Zeit, Raum und Menschlichkeit zulassen</li></ul>Manchmal reicht schon ein Schritt zur&uuml;ck, um wieder atmen zu k&ouml;nnen.<br /></div>  <h2 class="wsite-content-title">Was ich mir w&uuml;nsche?<br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/visitenkarte.png?1763398598" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Eine Branche, in der B&uuml;cher in ihrem Tempo entstehen d&uuml;rfen. In der Leidenschaft wichtiger ist als Algorithmus. In der Vielfalt nicht nur Marketingfloskel ist. Und in der wir alle &ndash; jede*r auf seine Weise &ndash; Verantwortung &uuml;bernehmen, bevor wir ersch&ouml;pft zusammenbrechen. Schreiben darf anstrengend sein. Aber es sollte uns nicht kaputt machen. Und daf&uuml;r braucht es nicht nur Selbstschutz, sondern auch ein bisschen Mut, Trends zu hinterfragen und neue Wege auszuprobieren. Vielleicht ist das am Ende der ehrlichste Weg aus dem Burnout: Ver&auml;ndern, was wir k&ouml;nnen. Akzeptieren, was wir nicht brauchen. Und lieben, was bleibt.<br />&#8203;</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Von Dünen, Daten und Dingen, die man nicht nachschlagen kann – warum Recherche auch (und gerade) für Fantasyautor*innen wichtig ist]]></title><link><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/von-dunen-daten-und-dingen-die-man-nicht-nachschlagen-kann]]></link><comments><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/von-dunen-daten-und-dingen-die-man-nicht-nachschlagen-kann#comments]]></comments><pubDate>Sun, 09 Nov 2025 15:45:56 GMT</pubDate><category><![CDATA[Schreiballtag]]></category><category><![CDATA[Schreibtipps]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/von-dunen-daten-und-dingen-die-man-nicht-nachschlagen-kann</guid><description><![CDATA[       Ich bin gerade zur&uuml;ck aus dem Urlaub!&nbsp;Ziel: die Outer Banks in North Carolina. Ergebnis: Wind im Gesicht, Meeresrauschen in den Ohren und ein Kopf voller Szenen, die unbedingt aufgeschrieben werden wollen.&nbsp;Und diese Reise hat wirklich alles gegeben: Sp&auml;toktoberhitze, kurz danach St&uuml;rme, die das Motorhome durchgesch&uuml;ttelt haben, &uuml;berflutete Stra&szlig;en, gesperrte Br&uuml;cken, die uns f&uuml;r zwei Tage vom Festland abgeschnitten haben &ndash; und ein H [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/obx_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Ich bin gerade zur&uuml;ck aus dem Urlaub!&nbsp;<br /><span>Ziel: die Outer Banks in North Carolina. Ergebnis: Wind im Gesicht, Meeresrauschen in den Ohren und ein Kopf voller Szenen, die unbedingt aufgeschrieben werden wollen.&nbsp;</span>Und diese Reise hat wirklich alles gegeben: Sp&auml;toktoberhitze, kurz danach St&uuml;rme, die das Motorhome durchgesch&uuml;ttelt haben, &uuml;berflutete Stra&szlig;en, gesperrte Br&uuml;cken, die uns f&uuml;r zwei Tage vom Festland abgeschnitten haben &ndash; und ein Hirsch, der pl&ouml;tzlich auf den D&uuml;nen auftauchte &hellip; Das alles ist Recherche. Nicht in Tabellenform, sondern sp&uuml;rbar, h&ouml;rbar, echt.<br />Schon die Fahrt von Michigan nach North Carolina war eine kleine Feldstudie: W&auml;lder, die in allen Herbstfarben leuchteten, Highways, die einfach kein Ende nehmen wollten, und Tankstellen, die ihre ganz eigenen Geschichten erz&auml;hlen. Zum Beispiel die, an der sich eine freundliche Frau vorstellte, Carlo die Hand sch&uuml;ttelte und dann sehr ernsthaft anbot, f&uuml;r unseren kaputten Generator zu beten. Noch bevor wir etwas sagen konnten, hatte sie bereits die Handfl&auml;che auf das Ger&auml;t gelegt &ndash; auf den Generator, nicht auf Carlo &ndash; und ein f&uuml;nfmin&uuml;tiges Gebet hingelegt, als hinge das Schicksal der Stromversorgung pers&ouml;nlich von ihr ab.&nbsp;Ergebnis: Der Generator blieb stumm, aber ich hatte daf&uuml;r eine Szene, die garantiert in einem Roman landet.</div>  <div><div style="height:20px;overflow:hidden"></div> <div id='868106647308697408-slideshow'></div> <div style="height:20px;overflow:hidden"></div></div>  <div class="wsite-spacer" style="height:28px;"></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Wenn Google Earth an seine Grenzen st&ouml;&szlig;t</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:157px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:20px;*margin-top:40px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/2645793b-53d8-4e09-bdfc-5a5afbbec5ff-1_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/2645793b-53d8-4e09-bdfc-5a5afbbec5ff-1.jpg?1762706571" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Klar, heute kann man mit wenigen Klicks jeden Ort der Welt bereisen. Google Earth zeigt die Stra&szlig;en, YouTube liefert Videos, Blogs und Reisef&uuml;hrer erz&auml;hlen Details. Ich nutze all das regelm&auml;&szlig;ig &ndash; aber es ersetzt nicht, einen Ort wirklich erlebt zu haben. Wenn man barfu&szlig; im warmen Sand steht, das Salz auf den Lippen schmeckt, den Wind h&ouml;rt, der durch D&uuml;nengras rauscht &ndash; dann begreift man eine Landschaft anders. Kein Bildschirm der Welt kann das ersetzen.<br />Wir standen mit dem Motorhome direkt hinter den D&uuml;nen. Nachts, wenn der Sturm das Fahrzeug wackeln lie&szlig;, habe ich mir vorgestellt, wie eine meiner Figuren das erleben w&uuml;rde: der Himmel voller Sterne, das Rauschen des Atlantiks, die Unsicherheit, ob die Br&uuml;cke am n&auml;chsten Tag wieder ge&ouml;ffnet ist. Und ja &ndash; genau das wird ziemlich sicher in meinem aktuellen Projekt landen. Solche Erfahrungen sind Gold wert, weil sie nicht nur die Landschaft, sondern auch Emotionen transportieren.<br />Nat&uuml;rlich kann ich nicht immer jeden Schauplatz pers&ouml;nlich besuchen. Manche Orte existieren schlicht nicht &ndash; vor allem, wenn man Fantasy schreibt. Und selbst wenn, w&auml;re es kaum m&ouml;glich (oder bezahlbar), f&uuml;r jede Szene einmal quer &uuml;ber den Globus zu reisen. Dann hei&szlig;t es eben: Laptop aufklappen, B&uuml;cherstapel durchforsten und hoffen, dass Google Maps irgendwann Ger&uuml;che &uuml;bertr&auml;gt.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>&bdquo;Du schreibst Fantasy, da brauchst du doch keine Recherche.&ldquo;</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:200px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/3brcs1hxrcemfwilgyqwnw_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/3brcs1hxrcemfwilgyqwnw.jpg?1762706993" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Oh doch. Und zwar jede Menge. Fantasy funktioniert nur, wenn sie in sich glaubw&uuml;rdig bleibt. Jede erfundene Welt braucht Regeln, Kultur, Geschichte &ndash; und diese Regeln m&uuml;ssen konsistent sein. Das ist keine reine Erfindung, das ist Handwerk.<br />Wie funktioniert Magie? Welche Tiere gibt es, welche Pflanzen, welche Jahreszeiten? Wie klingt Musik dort? Welche Rituale begleiten Geburt oder Tod? Ich recherchiere politische Systeme, topografische Eigenheiten, Materialkunde &ndash; und ja, manchmal sogar Physik.<br />F&uuml;r mein aktuelles Projekt habe ich mich tagelang mit dem Thema Flugverhalten besch&auml;ftigt &ndash; von Flederm&auml;usen bis zu allem, was irgendwie flattert oder gleitet. Wie bewegen sich ihre Fl&uuml;gel? Welche Muskeln sind beteiligt? Wie f&uuml;hlt sich die Membran an, wie viel Kraft braucht es, um abzuheben? Diese Details sieht man vielleicht nur zwischen den Zeilen, aber sie verleihen der Szene Glaubw&uuml;rdigkeit.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Zwischen Schwert und Screenshot &ndash; Kampfrecherche ohne blaue Flecken</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Ein anderes Thema, das mich regelm&auml;&szlig;ig besch&auml;ftigt, ist das Schreiben von Kampfszenen.<br />Leider habe ich selbst keine Schwertkampfausbildung &ndash; auch wenn ich immer wieder mit dem Gedanken spiele, einen Kurs zu belegen (vielleicht irgendwann, rein beruflich nat&uuml;rlich &hellip;).<br />Bis dahin helfen YouTube, Fachartikel und meine Beobachtungsgabe. Ich schaue Turniermitschnitte, Tutorials, lese &uuml;ber Haltung, Balance, Atemtechnik. Ich stoppe Videos, mache Screenshots, notiere Bewegungsabfolgen &ndash; vom Drehmoment bis zur Gewichtsverlagerung.<br />Ein kleiner Vorteil: Meine Tochter hat fr&uuml;her Karate gemacht. Ich erinnere mich an ihre Haltung, die Ruhe, die Pr&auml;zision &ndash; an dieses kurze Innehalten vor der Bewegung. Wenn ich Kampfszenen schreibe, denke ich oft daran. Und nat&uuml;rlich ist es ausgesprochen praktisch, gute Freundinnen zu haben, die mit Pfeil und Bogen umgehen k&ouml;nnen. Denn egal, ob jemand eine Waffe f&uuml;hrt oder nur seine Kraft einsetzt &ndash; der Moment davor ist immer derselbe: pure Kontrolle.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Zeitreisen im Kopf &ndash; wenn Epochen lebendig werden</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/feuervogel_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/feuervogel.jpg?1762707944" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Nicht alle Geschichten spielen in der Gegenwart. Manche f&uuml;hren in vergangene Zeiten, und dann beginnt die vielleicht intensivste Form der Recherche. Ich habe einen Heidenrespekt vor Autor*innen, die historische Romane schreiben &ndash; allein schon wegen der Genauigkeit, dem Quellenstudium, der sprachlichen Feinabstimmung. Jede kleine Abweichung kann den Leser aus der Zeit rei&szlig;en, und genau das erfordert ein Ma&szlig; an Geduld und Detailtreue, das ich nur bewundern kann.<br />Ganz entziehen kann aber auch ich mich dieser Art Recherche nicht. F&uuml;r den ersten Teil meiner Silvanubis-Trilogie habe ich monatelang alles &uuml;ber die Nachkriegszeit im Ruhrgebiet gelesen &ndash; B&uuml;cher, Dokumentationen, Zeitungsarchive. Ich habe mit Zeitzeug*innen gesprochen, ihre Erinnerungen aufgeschrieben und versucht, mir vorzustellen, wie sich der Alltag damals angef&uuml;hlt hat: der Geruch von Kohle, das Knirschen von Schutt unter Schuhen, der Klang von Stimmen in engen Hinterh&ouml;fen. Ja, diese Arbeit war manchmal bedr&uuml;ckend, aber sie war notwendig und sie hat sich tats&auml;chlich angef&uuml;hlt wie ein kleiner Zeitsprung. Eine Herausforderung, aber eine, die mir am Ende doch ungeheuer viel Spa&szlig; gemacht hat.<br />Solche Recherchen sch&uuml;tzen letztendlich davor, Klischees zu reproduzieren oder historische Realit&auml;ten zu verzerren. Und ganz ehrlich: Sie hat mir das Schreiben erst erm&ouml;glicht. Ohne dieses Fundament w&auml;re die Geschichte leer geblieben.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Wenn der Magen mitschreibt &ndash; kulinarische Recherche</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/3kf-yevbqcq5ur-byqvk9w_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/3kf-yevbqcq5ur-byqvk9w.jpg?1762707238" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Essen ist in meinen B&uuml;chern nie nur Nebensache (und auch sonst nicht). Es ist Atmosph&auml;re, Erinnerung, manchmal Trost.<br />Nicht nur f&uuml;r meine Weihnachtsromane probiere ich jedes Rezept selbst aus. Recherche, die man riechen und schmecken kann.&nbsp; Von Zimtsternen bis Pumpkin Pie, von Empanadas bis Brownies: Erst was in meiner K&uuml;che geduftet hat, darf ins Buch.<br />Aber auch in historischen Romanen spielt Essen eine Rolle. F&uuml;r <em>Das Singen des Feuervogels&nbsp;</em>habe ich recherchiert, was Menschen in der Nachkriegszeit kochten, wenn kaum etwas da war. Besonders ber&uuml;hrt hat mich der Gegensatz zwischen dem Hunger der Nachkriegsjahre und der &uuml;ppigen F&uuml;lle in der Welt von <em>Silvanubis</em>. Dort gibt es Essen im &Uuml;berfluss &ndash; saftige Fr&uuml;chte, dampfende Brote, aromatische Kr&auml;uter. Und genau das hat mich gereizt: diesen &Uuml;berfluss dem Hunger von damals gegen&uuml;berzustellen.<br />F&uuml;r meine Protagonist*innen bedeutete das mehr als nur Staunen &ndash; sie f&uuml;hlten sich schuldig, weil sie pl&ouml;tzlich so viel hatten, w&auml;hrend sie aus einer Welt kamen, in der jedes St&uuml;ck Brot z&auml;hlte.<br />Und dann sind da die Fantasywelten &ndash; da darf man endlich alles, auch kulinarisch. Ich &uuml;berlege, welche Fr&uuml;chte dort wachsen k&ouml;nnten, welche Gew&uuml;rze die Luft erf&uuml;llen und was wohl auf den Tisch kommt, wenn gefeiert wird. Am meisten Spa&szlig; macht mir, Gerichte zu erfinden, die fast vertraut schmecken &ndash; aber eben nur fast.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Von Kr&auml;utern, Heilpflanzen und anderen gr&uuml;nen Wundern</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/edited/jfdgqfkxqeuodr4rvgjbdg.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/jfdgqfkxqeuodr4rvgjbdg.jpg?1762707415" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><span>Ein weiteres Thema, das mich seit </span><em>Silvanubis 1</em><span> begleitet, ist die </span>Heilpflanzenrecherche<span>.&nbsp;</span><span>Ich wollte wissen, welche Pflanzen in welchen Regionen wachsen, wie man sie verwendet und wie sie riechen. Das hat mich von alten Kr&auml;uterb&uuml;chern bis zu modernen Studien gef&uuml;hrt &ndash; und schlie&szlig;lich in meinen eigenen Garten.&nbsp;</span><span>Heute wachsen dort unter anderem Thymian, Salbei, Estragon, Lavendel, Zitronenmelisse &ndash; nicht nur, weil sie h&uuml;bsch aussehen, sondern weil ich sie anfassen, riechen und beschreiben kann. Wenn ich also &uuml;ber eine Figur schreibe, die eine Salbe anr&uuml;hrt, habe ich den Duft von Kr&auml;uterdampf sofort wieder in der Nase</span>.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Figurenrecherche &ndash; vom Namen bis zum Lebenslauf</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Auch Charaktere wollen recherchiert werden.&nbsp;Bevor ich schreibe, &uuml;berlege ich: Woher kommt diese Figur? Welche Sprache spricht sie? Was bedeutet ihr Name? Wie sieht ihr Alltag aus?<br />Ich lese Interviews, schaue Dokus, spreche mit Menschen, die &auml;hnliche Berufe haben. Ich m&ouml;chte wissen, wie eine Hackerin denkt, wie eine Polizistin redet, wie ein Barista in Detroit den Tag beginnt.<br />Selbst wenn am Ende nur ein Nebensatz &uuml;brig bleibt &ndash; die Recherche sorgt daf&uuml;r, dass Figuren Ecken, Kanten und Glaubw&uuml;rdigkeit bekommen.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Schreiben hei&szlig;t fragen &ndash; und nochmal nachfragen</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Bei mir beginnt Recherche oft lange, bevor das eigentliche Schreiben anf&auml;ngt. Manchmal sammle ich schon Material, w&auml;hrend ich ein anderes Projekt beende &ndash; Zeitungsartikel, Karten, Fotos, Gespr&auml;chsfetzen.<br />Mindestens vier bis sechs Wochen investiere ich in die intensive Vorbereitung, oft mehr. Und selbst mitten im Manuskript tauchen neue Fragen auf: Wie riecht Ozon nach einem Gewitter wirklich? Wie lange fliegt man mit 100 km/h von Detroit nach Copper Harbor? Welche Farbe hat der Himmel kurz vor einem Sturm?<br />Recherche endet nie. Sie ist der unsichtbare Atem hinter jeder Szene.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Und dann ist da noch der Blick von au&szlig;en</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:199px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/0a05f190-12aa-451b-a95e-25d445ce9d7c_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/0a05f190-12aa-451b-a95e-25d445ce9d7c.jpg?1762706200" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Picture" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Ich schreibe meine B&uuml;cher auf Deutsch &ndash; aber fast alle spielen in den USA.<br />Das liegt nicht daran, dass ich amerikanische Schaupl&auml;tze &bdquo;trendiger&ldquo; finde, sondern schlicht daran, dass ich hier lebe. Seit vielen Jahren ist Michigan mein Zuhause. Ich kenne die Seen, das Licht, die Stille im Wald, das Sirren der Zikaden im Sommer, den Geruch nach Schnee im Januar.<br />Ich schreibe gern &uuml;ber Orte, die ich kenne, weil ich ihre Atmosph&auml;re f&uuml;hlen kann. Ob es eine verlassene Stra&szlig;e in Detroit ist, eine K&uuml;stenstadt in North Carolina oder ein Diner irgendwo zwischen beidem &ndash; ich mag es, wenn die Kulisse mehr ist als nur Dekoration.<br />Nur eine Ausnahme gibt es: die Silvanubis-Trilogie. Sie beginnt im Ruhrgebiet &ndash; meiner alten Heimat &ndash; und f&uuml;hrt sp&auml;ter in eine fantastische Parallelwelt. Zufall? Eher nicht. Das Ruhrgebiet ist schlie&szlig;lich der Ort, an dem ich gelernt habe, hinter grauen Fassaden Geschichten zu entdecken.<br />Dieser Spagat &ndash; deutschsprachige Autorin im Ausland zu sein &ndash; pr&auml;gt meine Arbeit sehr. Ich denke auf Deutsch, tr&auml;ume manchmal auf Englisch &ndash; und irgendwo dazwischen entstehen meine Geschichten.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Fazit: Recherche ist kein Umweg &ndash; sie ist der Weg</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Ob in den D&uuml;nen von North Carolina, in den Stra&szlig;en von Detroits Corktown, in einer kleinen Stadt am Rande des Ruhrgebiets oder zwischen Thymian und Lavendel im eigenen Garten: Recherche bedeutet, die Welt zu verstehen, bevor man sie neu erschafft. Sie ist das unsichtbare Fundament unter jeder Geschichte. Ohne sie w&auml;ren meine Welten blass, meine Figuren leer, meine Dialoge hohl. Und das Sch&ouml;nste daran: Jede Recherche &ouml;ffnet T&uuml;ren &ndash; zu Orten, Menschen, Zeiten und neuen Ideen. &nbsp;Am Ende ist sie vielleicht genau das: der Moment, in dem Wirklichkeit zu Geschichte wird.&nbsp;</div>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Warum ich schreibe - Eine Liebeserklärung ans Geschichtenerzählen]]></title><link><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/warum-ich-schreibe]]></link><comments><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/warum-ich-schreibe#comments]]></comments><pubDate>Fri, 10 Oct 2025 14:59:28 GMT</pubDate><category><![CDATA[Buchmarkt & Branche]]></category><category><![CDATA[Schreiballtag]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/warum-ich-schreibe</guid><description><![CDATA[       Zwischen Deadlines, Plotl&ouml;chern, Marketingpl&auml;nen, Familienmanagement, dem stinknormalen Alltag, Vereinsarbeit und dieser einen nagenden Frage, ob ich TikTok wirklich weitermachen soll, ger&auml;t manchmal das Wichtigste aus dem Blick: Warum ich eigentlich schreibe.Wenn der Kopf voll ist mit To-do-Listen, Excel-Tabellen und Social-Media-Strategien, kann es passieren, dass das eigentliche Herzst&uuml;ck meines Autorinnenlebens leise in die zweite Reihe rutscht &ndash; das Erz&auml [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/dark-green-and-orange-botanical-photo-hello-september-facebook-cover-1640-300-px-13_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">Zwischen Deadlines, Plotl&ouml;chern, Marketingpl&auml;nen, Familienmanagement, dem stinknormalen Alltag, Vereinsarbeit und dieser einen nagenden Frage, ob ich TikTok wirklich weitermachen soll, ger&auml;t manchmal das Wichtigste aus dem Blick: Warum ich eigentlich schreibe.<br />Wenn der Kopf voll ist mit To-do-Listen, Excel-Tabellen und Social-Media-Strategien, kann es passieren, dass das eigentliche Herzst&uuml;ck meines Autorinnenlebens leise in die zweite Reihe rutscht &ndash; das Erz&auml;hlen selbst. Und genau deshalb nehme ich mir hin und wieder ganz bewusst ein paar Minuten, um mir selbst auf die Schulter zu tippen und zu fragen: <em>Warum mache ich das hier eigentlich alles?</em><br />Also: Vorhang auf f&uuml;r meinen kleinen monatlichen Erinnerungsmoment, den ich heute hier mit euch teilen m&ouml;chte.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Weil Geschichten mein Zuhause sind</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/w6n3trh0tdggc5pc-gukcw_orig.png' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/w6n3trh0tdggc5pc-gukcw.png?1760111218" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Schon als Kind habe ich B&uuml;cher verschlungen &ndash; und ja, ich war&nbsp;<em>die&nbsp;</em>&nbsp;mit der Taschenlampe unter der Bettdecke. W&auml;hrend sich andere um Mitternacht vor Monstern f&uuml;rchteten, war ich l&auml;ngst auf Drachenjagd oder im verbotenen Schlossfl&uuml;gel unterwegs. Geschichten waren schon immer R&uuml;ckzugsort, Abenteuerspielplatz, Trostspender und T&uuml;r&ouml;ffner zu Welten, die gr&ouml;&szlig;er waren als mein eigenes Zimmer. Irgendwann kam der Punkt, an dem Lesen allein nicht mehr gereicht hat. Die Figuren in meinem Kopf wurden lauter, wollten <em>ihre</em> eigenen Geschichten erz&auml;hlen. Und ich? Ich wurde zu ihrer &Uuml;bersetzerin.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Weil Figuren zu Freunden werden</strong></h2>  <div><div style="height: 20px; overflow: hidden;"></div> 				<div id='502635757675097045-gallery' class='imageGallery' style='line-height: 0px; padding: 0; margin: 0'><div id='502635757675097045-imageContainer0' style='float:left;width:33.28%;margin:0;'><div id='502635757675097045-insideImageContainer0' style='position:relative;margin:5px;'><div class='galleryImageHolder' style='position:relative; width:100%; padding:0 0 100%;overflow:hidden;'><div class='galleryInnerImageHolder'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/meet-facebook-post-square-3_orig.png' rel='lightbox[gallery502635757675097045]'><img src='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/meet-facebook-post-square-3.png' class='galleryImage' _width='800' _height='800' style='position:absolute;border:0;width:100%;top:-0%;left:0%' /></a></div></div></div></div><div id='502635757675097045-imageContainer1' style='float:left;width:33.28%;margin:0;'><div id='502635757675097045-insideImageContainer1' style='position:relative;margin:5px;'><div class='galleryImageHolder' style='position:relative; width:100%; padding:0 0 100%;overflow:hidden;'><div class='galleryInnerImageHolder'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/meet-facebook-post-square-2_orig.png' rel='lightbox[gallery502635757675097045]'><img src='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/meet-facebook-post-square-2.png' class='galleryImage' _width='800' _height='800' style='position:absolute;border:0;width:100%;top:-0%;left:0%' /></a></div></div></div></div><div id='502635757675097045-imageContainer2' style='float:left;width:33.28%;margin:0;'><div id='502635757675097045-insideImageContainer2' style='position:relative;margin:5px;'><div class='galleryImageHolder' style='position:relative; width:100%; padding:0 0 100%;overflow:hidden;'><div class='galleryInnerImageHolder'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/meet-facebook-post-square-1_orig.png' rel='lightbox[gallery502635757675097045]'><img src='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/meet-facebook-post-square-1.png' class='galleryImage' _width='800' _height='800' style='position:absolute;border:0;width:100%;top:-0%;left:0%' /></a></div></div></div></div><span style='display: block; clear: both; height: 0px; overflow: hidden;'></span></div> 				<div style="height: 20px; overflow: hidden;"></div></div>  <div class="paragraph">&#8203;Manchmal habe ich das Gef&uuml;hl, ich verbringe mehr Zeit mit meinen Protagonist*innen als mit echten Menschen. (Meine Familie kann davon ein Lied singen, glaubt mir &hellip;) Diese Figuren schleichen sich aber auch jedes Mal einfach so in mein Herz. Ich weine mit ihnen, lache &uuml;ber sie, fluche wegen ihnen &ndash; und beim Schreiben entstehen pl&ouml;tzlich echte Beziehungen: zu Anna und Alex, zu Aaron, Laura, Cat und Sam. Zu Lilly und Jonah. Aber auch zu all den stilleren, noch nicht ganz fertigen Figuren, die irgendwo in meinem Notizbuch darauf warten, dass ich endlich Zeit f&uuml;r sie habe. Und wenn eine Geschichte endet, ist das oft wie ein kleiner Abschied. Oder ein gro&szlig;er. Je nachdem, wie sehr sie sich vorher in mein Leben gedr&auml;ngelt haben.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Weil Geschichten Br&uuml;cken bauen</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/ce4eecc9-e1a5-475d-a062-6c54bbe1b1c3_orig.jpeg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/ce4eecc9-e1a5-475d-a062-6c54bbe1b1c3.jpeg?1760112361" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Ich lebe seit vielen Jahren in den USA, schreibe aber auf Deutsch f&uuml;r den deutschen Buchmarkt. Das allein ist schon ein Abenteuer. Aber genau darin liegt auch eine meiner gr&ouml;&szlig;ten Motivationen: Geschichten kennen keine Grenzen. Keine Zeitzonen. Keine Barrieren. Sie &uuml;berbr&uuml;cken Entfernungen, Sprachen und kulturelle Eigenheiten.<br />Wenn eine Leserin mir schreibt, dass sie sich in einer Figur wiedergefunden hat, obwohl unsere Leben v&ouml;llig unterschiedlich sind &ndash; dann wei&szlig; ich, <em>daf&uuml;r</em> mache ich das. Worte k&ouml;nnen Verbindungen schaffen, wo im echten Leben manchmal ganze Ozeane dazwischenliegen. Geschichten sind Br&uuml;cken. Und mal ehrlich: Davon k&ouml;nnen wir gerade heute ein paar mehr brauchen.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Weil Schreiben mich ver&auml;ndert</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Jede Geschichte, die ich schreibe, ver&auml;ndert auch mich. Sie zwingt mich, mich mit Themen auseinanderzusetzen, die ich vielleicht sonst vermieden h&auml;tte. Sie bringt mich an meine Grenzen, l&auml;sst mich mutiger werden, verletzlicher, ehrlicher. Und manchmal schenkt sie mir Antworten auf Fragen, die ich mir noch gar nicht bewusst gestellt hatte.<br />Schreiben ist f&uuml;r mich kein Monolog. Es ist ein lebendiges Gespr&auml;ch &ndash; zwischen mir und der Geschichte, zwischen mir und meinen Figuren, zwischen mir und den Menschen, die diese Geschichten irgendwann lesen werden.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Wenn Schreiben zur Magie wird</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/edited/pgjwbvfssiqnacu0uur6ow.jpeg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/pgjwbvfssiqnacu0uur6ow.jpeg?1760112659" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Es gibt diese magischen Momente, in denen pl&ouml;tzlich alles klickt. Die Finger fliegen &uuml;ber die Tastatur, die Szene l&auml;uft wie ein Film vor meinem inneren Auge, und ich bin mittendrin. Kein Scrollen, kein Gr&uuml;beln, kein Zweifeln &ndash; nur Worte, die flie&szlig;en. (Okay, au&szlig;er das Telefon klingelt. Oder Sunny beschlie&szlig;t, dass <em>jetzt</em> der perfekte Moment f&uuml;r einen Spaziergang ist.)<br />Dieser Flow ist f&uuml;r mich wie eine Mischung aus Magie und Meditation. Und auch wenn er nicht jeden Tag da ist (manchmal kommt er erst nach drei Tassen Kaffee und f&uuml;nf Stunden Plotbastelei), ist es genau dieses Gef&uuml;hl, das mich immer wieder zur&uuml;ck an den Schreibtisch holt.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Weil ich gar nicht anders kann</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">&#8203;Vielleicht ist das die ehrlichste Antwort auf die Frage &bdquo;Warum ich schreibe&ldquo;: Weil ich es nicht lassen kann. Selbst in Phasen, in denen alles schwerf&auml;llt, in denen ich mit mir und meinen Geschichten ringe &ndash; das Bed&uuml;rfnis, zu erz&auml;hlen, bleibt. Es ist wie ein innerer Kompass, der immer wieder Richtung Tastatur zeigt. Schreiben ist nicht einfach ein Job. Es ist ein Teil meines Lebensrhythmus. Und wenn ich mal ein paar Wochen (oder Tage!) nicht schreibe, wird es unruhig in mir. Sehr.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Warum ich das alles aufschreibe</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/edited/54f677aa-b7fe-49e9-8628-9abdb07285e7.jpeg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/published/54f677aa-b7fe-49e9-8628-9abdb07285e7.jpeg?1760113086" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Weil ich glaube, dass wir als Autor*innen manchmal so sehr im Hamsterrad des Alltags stecken, dass wir vergessen, warum wir angefangen haben. Und weil es unglaublich gut tut, sich selbst daran zu erinnern.<br />Also hier ist meine Erinnerung &ndash; an mich, an dich, an uns:<br />Wir schreiben, weil Geschichten wichtig sind.<br />Weil sie Br&uuml;cken bauen.<br />Weil sie uns ver&auml;ndern.<br />Weil sie uns verbinden.<br />Weil sie uns lebendig f&uuml;hlen lassen.<br />Und meistens einfach, weil wir gar nicht anders k&ouml;nnen.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Von Wölfen, Rollschuhen & Roadtrips – mein Weg nach Michigan]]></title><link><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/von-wolfen-rollschuhen-roadtrips-mein-weg-nach-michigan]]></link><comments><![CDATA[https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/von-wolfen-rollschuhen-roadtrips-mein-weg-nach-michigan#comments]]></comments><pubDate>Tue, 02 Sep 2025 07:00:00 GMT</pubDate><category><![CDATA[Mein Leben in Michigan]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.kirstengrecobooks.com/plot-twists--peanut-butter/von-wolfen-rollschuhen-roadtrips-mein-weg-nach-michigan</guid><description><![CDATA[       &#8203;Seit Mai schreibe ich hier munter drauflos &ndash; ohne mich jemals richtig vorgestellt zu haben. H&ouml;chste Zeit, das nachzuholen. Wer mir auf Instagram oder Facebook folgt, wei&szlig; wahrscheinlich schon einiges &hellip; aber f&uuml;r alle anderen (und f&uuml;r diejenigen, die vielleicht gern ein paar Hintergrundgeschichten h&ouml;ren wollen): Hier kommt mein pers&ouml;nlicher &bdquo;&Uuml;ber mich&ldquo;-Beitrag.Diesmal geht es nicht um mein aktuelles Leben in Michigan, sonde [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div><div class="wsite-image wsite-image-border-none " style="padding-top:10px;padding-bottom:10px;margin-left:0;margin-right:0;text-align:center"> <a> <img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/dark-green-and-orange-botanical-photo-hello-september-facebook-cover-1640-300-px-26_orig.png" alt="Bild" style="width:auto;max-width:100%" /> </a> <div style="display:block;font-size:90%"></div> </div></div>  <div class="paragraph">&#8203;Seit Mai schreibe ich hier munter drauflos &ndash; ohne mich jemals richtig vorgestellt zu haben. H&ouml;chste Zeit, das nachzuholen. Wer mir auf Instagram oder Facebook folgt, wei&szlig; wahrscheinlich schon einiges &hellip; aber f&uuml;r alle anderen (und f&uuml;r diejenigen, die vielleicht gern ein paar Hintergrundgeschichten h&ouml;ren wollen): Hier kommt mein pers&ouml;nlicher &bdquo;&Uuml;ber mich&ldquo;-Beitrag.<br />Diesmal geht es nicht um mein aktuelles Leben in Michigan, sondern vor allem um meine Zeit <em>vor Amerika</em> &ndash; um all das, was mich gepr&auml;gt, herumgewirbelt und an genau den Punkt gebracht hat, an dem ich heute bin.<br /></div>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/ofcwjbnqqsq3ecoxrmb6wa_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/ofcwjbnqqsq3ecoxrmb6wa.jpg?1756914786" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">H&auml;tte mir jemand mit 18 gesagt, dass ich irgendwann in Michigan lande, verheiratet, mit Familie, Hund und B&uuml;cherregalen, die vom Boden bis zur Decke reichen und in denen &uuml;ber zehn eigene Ver&ouml;ffentlichungen stehen, ich h&auml;tte mir ein Grinsen garantiert nicht verkneifen k&ouml;nnen.&nbsp;<span>Damals wollte ich nach Australien auswandern. Oder Lehrerin werden. Oder Schauspielerin.</span><br /><span>Stattdessen wurde es: ein abgebrochenes Studium, eine Banklehre (gr&ouml;&szlig;ter Fehlstart ever!), Fremdsprachen, ein Nebenjob, bei dem ich gelernt habe, wie schnell man in einem Musical Kost&uuml;me wechseln kann</span><span>, ein halbes Jahr Backpacking durch Australien &hellip; und schlie&szlig;lich Carlo.&nbsp;</span><span>Ob ich das Chaos, die tausend Umwege bereue? Nicht einen davon. Denn sonst w&auml;re ich nicht da, wo ich heute bin: Zuhause.</span><br /><span>Aber zur&uuml;ck zum Anfang &hellip;</span></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Sauerlandkind mit B&uuml;chersucht</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/6fd9ea2f-5ac7-4358-a8f9-368cfda492f7_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/6fd9ea2f-5ac7-4358-a8f9-368cfda492f7.jpg?1756914762" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Ich bin in Iserlohn geboren und in Hagen aufgewachsen &ndash; also irgendwo zwischen Sauerland und Ruhrpott. Zur Schule gegangen bin ich auf ein reines M&auml;dchengymnasium (ja, das war so speziell, wie es klingt!). Das Beste daran: Ich treffe mich bis heute &ndash; wann immer ich in Deutschland bin &ndash; mit einigen meiner alten Klassenkameradinnen. Manche Verbindungen &uuml;berstehen eben Jahrzehnte und Kontinente.<br />Wenn ich an diese Zeit denke, erinnere ich mich nicht nur an Freundschaften und Schule &ndash; sondern auch daran, wie sehr B&uuml;cher schon damals mein Leben bestimmt haben. Schon als Kind habe ich alles gelesen, was mir in die Finger fiel: Jugendb&uuml;cher, M&auml;rchen, Comics oder sp&auml;ter auch alte Romane meiner Eltern. Das erste Buch, das mir besonders in Erinnerung geblieben ist, stammt aus meiner Pre&#8209;Teen-Zeit: <em>W&ouml;lfe&#8239;ums&#8239;Schloss</em> von Joan Aiken. Die spannende Geschichte um Bonnie und Sylvia, die sich gegen die b&ouml;se Gouvernante behaupten m&uuml;ssen, hat mich so gepackt, dass ich damals nicht nur mit einem Kassettenrekorder ein eigenes H&ouml;rspiel aufgenommen, sondern sogar eine Fortsetzung geschrieben habe (lange bevor man daf&uuml;r das Wort <em>Fanfiction</em> erfunden hat).</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Von 100 Metern, Bratschen und Priorit&auml;ten</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/edited/4b0d7c91-f45b-40b5-98ff-de60fffc9c73.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/4b0d7c91-f45b-40b5-98ff-de60fffc9c73.jpg?1756924368" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Im Teenageralter kamen dann noch Sport und Musik dazu. Ich bin die 100 Meter in 12,5 Sekunden gelaufen und durfte im NRW-Kader in Dortmund trainieren. Gleichzeitig habe ich Geige und Bratsche gespielt &ndash; und nat&uuml;rlich gab es Tage, an denen diese Welten kollidierten. Zum Beispiel, als ich mich mit meiner 4x100-Meter-Vereinsstaffel f&uuml;r die Deutschen Sch&uuml;lermeisterschaften qualifizierte. Dummerweise fiel der Termin genau auf das gro&szlig;e Schulkonzert. Meine Orchesterleiterin wollte mich nicht fahren lassen, weil ich die einzige Bratschistin war, die an diesem Abend zehn entscheidende T&ouml;ne zu spielen hatte. Ich habe mich f&uuml;r die Meisterschaft entschieden und beim Konzert unentschuldigt gefehlt. Priorit&auml;ten &hellip;</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Studium, Umwege &amp; ein neuer Anfang</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:198px;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/ff314f4f-56a7-416b-8a77-043baeb3f88a_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/ff314f4f-56a7-416b-8a77-043baeb3f88a.jpg?1756927304" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Nach dem Abi habe ich in Bonn Germanistik und Sportwissenschaft studiert. Total naheliegend, wenn man einen <em>Menglisch</em>-Leistungskurs-Abschluss hat &ndash; Englisch (habe ich geliebt) und Mathe (eher &uuml;berlebt). Mein Plan: Lehrerin werden. Die Realit&auml;t: irgendwann festgestellt, dass es nicht das Richtige war. Also Richtungswechsel. Eine Banklehre (gr&ouml;&szlig;ter Fehlstart und die l&auml;ngsten Jahre meines Lebens ever, aber gut, aus erster Hand wei&szlig; ich jetzt, wie man in einem Beruf komplett fehl am Platz sein kann).<br />&#8203;Danach kam das, was wirklich gepasst hat: eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin in Englisch und Spanisch. Eigentlich h&auml;tte ich mir all die Umwege sparen k&ouml;nnen &ndash; mein Englisch-Leistungskurs hatte mir schlie&szlig;lich schon gezeigt, wo meine St&auml;rken (und meine Freude) lagen. Diese Ausbildung habe ich jedenfalls in vollen Z&uuml;gen genossen, inklusive eines unvergesslichen Monats an einer Sprachschule in Dublin.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Starlight Express: Rollschuhe, Kost&uuml;me &amp; N&auml;chte ohne Schlaf</strong></h2>  <div class="paragraph">&#8203;Nebenbei hatte ich den coolsten Nebenjob &uuml;berhaupt: Als Dresserin bei <em>Starlight Express</em> in Bochum habe ich Kost&uuml;me geschn&uuml;rt, schnelle Wechsel begleitet und hinter den Kulissen erlebt, wie aufregend und chaotisch so ein Musicalbetrieb wirklich ist. Wie ich das damals eigentlich geschafft habe, frage ich mich heute noch: tags&uuml;ber Sprachschule in Dortmund, dann im Eiltempo zur&uuml;ck in die WG nach Bochum, kochen, essen, einkaufen, lernen &ndash; und abends weiter zum <em>Starlight Express</em>. Kein Abend vor Mitternacht zu Hause &ndash; wenige Stunden sp&auml;ter war die Nacht zu Ende. Schlaf? Definitiv &uuml;berbewertet.</div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Mein Belgien-Kapitel:</strong> <strong>Leben &amp; Arbeiten in Br&uuml;gge</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/joran-quinten-u7ptxmouu-e-unsplash_orig.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/joran-quinten-u7ptxmouu-e-unsplash.jpg?1756925290" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Und weil ich mein frisch erlerntes Wissen sofort nutzen wollte, verschlug es mich nach Belgien, wo ich in einem Hotel in Br&uuml;gge arbeitete. Ausgerechnet Br&uuml;gge &ndash; wo man nat&uuml;rlich st&auml;ndig Englisch oder Spanisch spricht ... Aber warum geradeaus gehen, wenn es auch zickzack geht? Es war trotzdem genau richtig, denn heute denke ich total gerne an diese Zeit zur&uuml;ck &ndash; und finde, Br&uuml;gge ist immer noch eine der sch&ouml;nsten St&auml;dte, die ich kenne. Und das Einzimmerapartment, in dem ich dort gewohnt habe, war wahrscheinlich das coolste &uuml;berhaupt: mitten in der Innenstadt, direkt unter dem Dach, mit einem Aufzug, bei dem man nie sicher sein konnte, ob er wirklich oben ankam.<br />PS: Nach der Sp&auml;tschicht im Hotel f&uuml;hrte mein Weg oft an der ein oder anderen urigen Kneipe vorbei &ndash; und ganz ehrlich, einfach vorbeizugehen w&auml;re ja unh&ouml;flich gewesen &#128521;. Ich glaube, aus dieser Zeit stammt auch meine Schw&auml;che f&uuml;r ein gutes Bier. Selbst heute kann ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen, wenn ich in Michigan ein belgisches Importbier im Regal entdecke.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Backpacking in Australien: Rucksack, Ostk&uuml;ste &amp; Shiatsu-Kurs</strong><br /></h2>  <div class="paragraph">Doch lange stillhalten konnte ich nie. Also habe ich nach einem Jahr alles verkauft, was ich besa&szlig; (viel war es nicht), meinen Rucksack gepackt und bin nach Australien aufgebrochen. Ein halbes Jahr Backpacking an der wundersch&ouml;nen Ostk&uuml;ste, inklusive eines dreimonatigen Shiatsu-Massage-Kurses in Sydney. (Ja, das kann ich heute noch!)<br />Meine Highlights? Ganz klar die t&auml;gliche F&auml;hre vom Circular Quay nach Manly &ndash; wo ich anfangs bei Bekannten von Bekannten von Bekannten aus Br&uuml;gge gewohnt habe. Oder der Sandwich-Verkauf mit anschlie&szlig;endem Kaffeetrinken am Sydney Opera House mit Brigitte. Der Glebe Fleamarket, die Str&auml;nde von Cape Tribulation, Wanderungen durch den Daintree Rainforest und Reitausfl&uuml;ge in den Blue Mountains &hellip; eine bunte Mischung aus Alltag und Abenteuer, die sich tief in mein Ged&auml;chtnis eingebrannt hat. Danach stand f&uuml;r mich fest: zur&uuml;ck nach Deutschland, den Rest organisieren &ndash; und dann endg&uuml;ltig nach Australien auswandern. Damals war ich &uuml;berzeugt, dass dort mein neues Zuhause sein w&uuml;rde.</div>  <div><div style="height: 20px; overflow: hidden;"></div> 				<div id='305444587680987950-gallery' class='imageGallery' style='line-height: 0px; padding: 0; margin: 0'><div id='305444587680987950-imageContainer0' style='float:left;width:24.95%;margin:0;'><div id='305444587680987950-insideImageContainer0' style='position:relative;margin:5px;'><div class='galleryImageHolder' style='position:relative; width:100%; padding:0 0 75%;overflow:hidden;'><div class='galleryInnerImageHolder'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/aldrin-brosas-ekzg9uvoaym-unsplash_orig.jpg' rel='lightbox[gallery305444587680987950]'><img src='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/aldrin-brosas-ekzg9uvoaym-unsplash.jpg' class='galleryImage' _width='800' _height='533' style='position:absolute;border:0;width:112.57%;top:0%;left:-6.29%' /></a></div></div></div></div><div id='305444587680987950-imageContainer1' style='float:left;width:24.95%;margin:0;'><div id='305444587680987950-insideImageContainer1' style='position:relative;margin:5px;'><div class='galleryImageHolder' style='position:relative; width:100%; padding:0 0 75%;overflow:hidden;'><div class='galleryInnerImageHolder'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/8610ee72-1984-4417-828f-f5b34e145908_orig.jpg' rel='lightbox[gallery305444587680987950]'><img src='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/8610ee72-1984-4417-828f-f5b34e145908.jpg' class='galleryImage' _width='800' _height='600' style='position:absolute;border:0;width:100%;top:-0%;left:0%' /></a></div></div></div></div><div id='305444587680987950-imageContainer2' style='float:left;width:24.95%;margin:0;'><div id='305444587680987950-insideImageContainer2' style='position:relative;margin:5px;'><div class='galleryImageHolder' style='position:relative; width:100%; padding:0 0 75%;overflow:hidden;'><div class='galleryInnerImageHolder'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/slava-abramovitch-0nuz1ujgxs-unsplash_orig.jpg' rel='lightbox[gallery305444587680987950]'><img src='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/slava-abramovitch-0nuz1ujgxs-unsplash.jpg' class='galleryImage' _width='800' _height='533' style='position:absolute;border:0;width:112.57%;top:0%;left:-6.29%' /></a></div></div></div></div><div id='305444587680987950-imageContainer3' style='float:left;width:24.95%;margin:0;'><div id='305444587680987950-insideImageContainer3' style='position:relative;margin:5px;'><div class='galleryImageHolder' style='position:relative; width:100%; padding:0 0 75%;overflow:hidden;'><div class='galleryInnerImageHolder'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/f158a098-81c7-446e-9bff-80bba22a8610_orig.jpg' rel='lightbox[gallery305444587680987950]'><img src='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/f158a098-81c7-446e-9bff-80bba22a8610.jpg' class='galleryImage' _width='800' _height='600' style='position:absolute;border:0;width:100%;top:-0%;left:0%' /></a></div></div></div></div><span style='display: block; clear: both; height: 0px; overflow: hidden;'></span></div> 				<div style="height: 20px; overflow: hidden;"></div></div>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Als Zuhause pl&ouml;tzlich ein Mensch war</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/edited/8k9lnmjwsfkclzbenfc23a.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/8k9lnmjwsfkclzbenfc23a.jpg?1756847374" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">Aber das Leben hatte andere Pl&auml;ne. Denn bevor es endg&uuml;ltig nach Australien zur&uuml;ckgehen sollte, hie&szlig; es erst einmal zur&uuml;ck nach Hagen, Auswandern vorbereiten, Arbeiten und Geld verdienen. Genau dort traf ich Carlo &ndash; und pl&ouml;tzlich hatte ich es gar nicht mehr so eilig mit dem Auswandern &hellip; &nbsp;Bis dahin war ich st&auml;ndig unterwegs gewesen: Australien, Br&uuml;gge, Dublin, Cambridge &ndash; stets mit dem Gef&uuml;hl, dass die n&auml;chste Station vielleicht die richtige sein k&ouml;nnte. &nbsp;Mit Carlo habe ich gelernt, dass Zuhause nicht unbedingt ein Ort sein muss, sondern auch eine Person sein kann. Genau das war der Grund, warum Australien f&uuml;r mich nur noch ein Reiseziel blieb. Und was soll ich sagen &hellip; wir haben nach ein paar Monaten geheiratet, eine Familie gegr&uuml;ndet und eine Weile im wundersch&ouml;nen Spessart gelebt. Ein paar Jahre sp&auml;ter bin ich dann doch ausgewandert. Aber nicht allein, sondern mit Mann und zwei T&ouml;chtern. Nur eben nicht nach Australien, sondern nach Michigan.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Zum Schluss noch ein paar Fun Facts</strong></h2>  <span class='imgPusher' style='float:right;height:0px'></span><span style='display: table;width:auto;position:relative;float:right;max-width:100%;;clear:right;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/edited/k6zpxutasgwawj0qpjeqta.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/k6zpxutasgwawj0qpjeqta.jpg?1756926446" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 10px; margin-right: 0px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;"><ul><li>Mein Lieblingsessen ist alles, was Carlo kocht. Dazu passt meistens &hellip; &Uuml;berraschung: ein Bier.</li><li>Meine Lieblingsfarbe? Sonnenunterg&auml;nge.</li><li>Nach fast jeder Ver&ouml;ffentlichung gibt es ein neues Tattoo &ndash; immer etwas, das mit der jeweiligen Geschichte zu tun hat.</li><li>Wir reisen immer noch gern, und am liebsten gemeinsam im Camper. Dorthin, wo es uns gerade besonders gut gef&auml;llt. Bald geht es wieder in die Outer Banks &ndash; dazu gibt es hier bald noch einen extra Blogartikel.</li></ul></div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>  <h2 class="wsite-content-title"><strong>Was bleibt</strong><br /></h2>  <span class='imgPusher' style='float:left;height:0px'></span><span style='display: table;width:195px;position:relative;float:left;max-width:100%;;clear:left;margin-top:0px;*margin-top:0px'><a href='https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/edited/7f8843ef-23c9-4824-b7d4-49df70fbbc83.jpg' rel='lightbox' onclick='if (!lightboxLoaded) return false'><img src="https://www.kirstengrecobooks.com/uploads/1/4/3/1/14315552/editor/7f8843ef-23c9-4824-b7d4-49df70fbbc83.jpg?1756927238" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 10px; border-width:1px;padding:3px; max-width:100%" alt="Bild" class="galleryImageBorder wsite-image" /></a><span style="display: table-caption; caption-side: bottom; font-size: 90%; margin-top: -0px; margin-bottom: 0px; text-align: center;" class="wsite-caption"></span></span> <div class="paragraph" style="display:block;">&#8203;Wenn ich eins gelernt habe, dann das: Das Leben h&auml;lt sich selten an Pl&auml;ne &ndash; und das ist vielleicht auch ganz gut so. Meine Umwege haben mich nicht nur nach Michigan gef&uuml;hrt, sondern auch dahin, wo ich heute bin - mit einer Familie, einem Hund, zu vielen B&uuml;chern, einem Kopf voller Geschichten und diesem Abenteuer zwischen zwei Welten. Und jetzt, wo ihr meine Vorgeschichte kennt, k&ouml;nnen wir uns hier im Blog wieder den Dingen widmen, die mich heute bewegen: dem Schreiben, den B&uuml;chern und diesem manchmal verr&uuml;ckten Leben in den USA.<br />&#8203;Willkommen auf meiner kleinen Ecke Internet. Sch&ouml;n, dass ihr da seid. Ich freue mich, wenn ihr bleibt.</div> <hr style="width:100%;clear:both;visibility:hidden;"></hr>]]></content:encoded></item></channel></rss>